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Baseball

Baseball ist nach wie vor der national pastime der Amerikaner, die liebste Freizeitbeschäftigung des Landes also. Der Sport, der in Europa oft als zu kompliziert und zu langatmig angesehen wird, ist in Wahrheit eine sehr interessante Kombination aus Werfen, Fangen, Laufen, Taktik und Technik, die nicht nur in den USA, sondern auch in Asien, Süd- und Mittelamerika Millionen Menschen begeistert. Die amerikanische Major League Baseball MLB ist die unbestritten beste Liga dieses Sports weltweit, in der die weltbesten Spieler Jahr für Jahr in Tausenden regulärer Saisonspiele zu sehen sind. 

Baseball entstand aus dem britischen Cricket- Spiel, das ab dem 19. Jahrhundert vornehmlich von der Oberschicht in Amerika gespielt wurde und nach und nach amerikanisiert und allen Schichten der Bevölkerung zugänglich gemacht wurde. Heute ist Baseball wie alle anderen Sportarten mit nationaler Bedeutung natürlich auch ein großes Geschäft mit Stars, Superstars, Sponsoring und allem, was dazugehört.

Um die Begeisterung der Amerikaner für ihren Lieblingssport zu verstehen, muss man sich zunächst anschauen, wie das Publikum den Sport aufnimmt. Wer ins Stadion geht, um sich ein Baseballspiel anzusehen, der macht daraus nicht selten eine Familienveranstaltung. Man kommt nicht nur in den Ballpark, um das Spiel zu sehen, sondern auch um mit anderen zu fachsimpeln, etwas zu essen und zu trinken und um Zeit miteinander zu verbringen. So wird aus Baseball auch ein Element, das die Menschen miteinander verbindet und das Erlebnis eines Stadionbesuchs sollten sich echte USA- Fans nicht entgehen lassen.

Die Saison beginnt im Frühjahr mit dem Spring Training, gefolgt von der Saisoneröffnung, dem Opening Day, einer Art nationalem Feiertag Ende März und zieht sich dann über fast unglaublich erscheinende mehr als 160 Spiele pro Team bis zu den Playoffs und der sich anschließenden World Series, der Finalserie, die im Oktober stattfindet und zu den größten Ereignissen im Kalender der Amerikaner zählt. In der Saison spielen die Teams fast jeden Tag, meist in Serien von jeweils drei Spielen gegen den gleichen Gegner, bevor sie aufbrechen und am nächsten oder übernächsten Tag auf den nächsten Gegner treffen und dabei nicht selten von einer Küste zur anderen reisen.

Die Regeln des Spiels zu erklären, würde den Rahmen dieser Seite sprengen, am besten ist es aber, sich einfach mal ein paar Spiele anzusehen, dann erklärt sich der Sport fast von allein. Beim Besuch im Stadion werden die freundlichen Amerikaner sicher auch gern die eine oder andere Lücke füllen. Für die Fans wird Baseball von einem schier unerschöpflichen Reservoir an Details und Statistiken begleitet, die in Kurzform auch seitenlang in den Tageszeitungen zu finden sind. Es werden nicht nur die Zahl der Runs, der Hits und Pitches gezählt, es werden unter anderem auch die Durchschnittswerte eines jeden Spielers im Vergleich zu anderen Spielern, bei bestimmten Spielsituationen, zu bestimmten Tageszeiten und so weiter ermittelt. Ganz so tief aber muss man in die Materie gar nicht eindringen, schon vorher wird man feststellen, dass Baseball in Amerika ein Erlebnis ist, das nicht nur zum Land dazugehört, sondern auch einen wichtigen Teil davon darstellt.

Ein besonders bei Amerikanern sehr beliebtes Reiseziel ist die 1936 gegründete National Baseball Hall of Fame in Cooperstown, New York (25 Main Street), ein kleiner Ort, der eine Weile behauptet hatte, die Geburtsstätte des Baseball in Amerika zu sein. Die Ruhmeshalle zeigt in einem sehenswerten Museum viele Exponate aus der Geschichte des Sports zeigt und jene ehrt, die über das Spiel zu nationalen Berühmtheiten geworden sind. Einmal jährlich wählen Sportjournalisten neue Mitglieder der Hall of Fame, zumeist ehemalige Spieler, aber auch Trainer, Schiedsrichter oder Funktionäre.


 

 

 

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