Boston

Die größte Stadt des Bundesstaats Massachusetts bildet mit seinem Umland, in dem insgesamt über 4,5 Millionen Menschen leben, für die gesamte Region New England das Oberzentrum. Boston ist bedeutsamer Standort für Wissenschaft und Wirtschaft und zugleich eine der Städte, in denen sich große Ereignisse der amerikanischen Geschichte abgespielt haben. Vor allem die historische Bedeutung der Stadt ist es, die jährlich MIllionen von Besucher an die Schauplätze zum Beispiel der Boston Tea Party, der ersten öffentlichen Auflehnung gegen die englische Kolonialmacht, zieht.

Lage

Nordosten der USA, New England

Einwohner

667.100

Einwohner Ballungsraum:

4.628.000

Fläche

232 km²

Bevölkerungsdichte:

5344 / km²

Gründungsdatum:

4. März 1822

Beiname:

Beantown

Entfernungen:

Providence 80 Kilometer, Albany 270 Kilometer, New York City 344 Kilometer, Philadelphia 495 Kilometer

Bürgermeister:

Marty Walsh, seit 2014

MA Boston Skyline

 

Boston

 

MA Boston Harbor

 

MA Boston Public Garden Lagoon

Schon 1630 war Boston von den Puritanern gegründet worden und schon 1636 wurde Harvard College als erste Hochschule auf dem amerikanischen Kontinent hier gegründet. Im 18. Jahrhundert war hier das Zentrum des Handels mit Europa und so viele Bostoner Familien profitierten davon, dass der Stadt bald ein ziemlich elitärer Ruf anhaftete. Ganz verloren gegangen ist dieses Image bis heute nicht. Tatsächlich wird Bostons Arbeitsmarkt von den zahlreichen Universitäten und Colleges der Region geprägt, zu denen unter anderem das Massachusetts Institute of Technology MIT und die Universität Harvard zählen. Diese sind nicht nur selbst große Arbeitgeber, sondern bereiten auch den Boden für zahlreiche Unternehmen zum Beispiel aus den Bereichen Consulting, Biotechnologie und Finanzwesen, die Bedarf an hochqualifiziertem Personal haben.

Boston wurde stark von europäischen Einwanderern geprägt, deren Traditionen bis heute in verschiedenen Vierteln der Stadt lebendig sind. Besonders stark vertreten sind die Nachfolgegenerationen irischer Immigranten, die vornehmlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Stadt gekommen waren. Boston verfügt über eine breite Kultur- und Sportszene und weist generell eine hohe Lebensqualität auf, die sich in vergleichsweise hohen Grundstücks- und Mietpreisen niederschlägt. Die Stadt selbst ist dabei im Laufe der Jahrzehnte immer weiter gewachsen, allerdings nicht mit der explosiven Schnelligkeit des Umlands.

Bei der Volkszählung 2010 bezeichneten sich knapp 54% der Einwohner Bostons als Weiße, 24% waren schwarz und gut 17% Hispanics. Diese Bevölkerungsgruppe ist in den Umlandgemeinden anteilig deutlich höher vertreten.

 


 

 

 

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