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Charlotte

Charlotte ist eine der häufig übersehenen Großstädte der USA - zu unrecht. Die Queen City ist die größte Stadt des Bundesstaats North Carolina und nach Bevölkerung die Nummer 17 des Landes. Sie liegt auf dem als Piedmont bezeichneten Plateau zwischen dem Atlantik und den Appalachian Mountains, das besonders durch den Anbau von Tabak und Baumwolle bekannt wurde und etwa 320 Kilometer landeinwärts vom Atlantischen Ozean. Charlotte hat sich zu einem der wichtigsten Finanzzentren des Landes entwickelt und ist der Standort vieler bedeutender Unternehmen. Der Flughafen der Stadt zählt zu den zehn wichtigsten der USA.

Lage:

Süden von North Carolina, Südosten der USA

Einwohner:

751.100

Einwohner Ballungsraum:

1.758.000

Fläche:

771 km²

Bevölkerungsdichte:

949 / km²

Gründung:

1768

Beiname:

The Queen City

Entfernungen:

Columbia (SC) 150 Kilometer, Raleigh 239 Kilometer, Atlanta 392 Kilometer, Richmond 469 Kilometer, Nashville 657 Kilometer

Bürgermeister:

Anthony Foxx, seit 2009

NC Charlotte UNC

 

Charlotte

 

NC Charlotte

 

NC Charlotte Whitewater Center

Charlotte ist die Hauptstadt des Mecklenburg County, so benannt nach Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, eine deutsche Prinzessin, die 1761 nach der Hochzeit mit George III Königin von England wurde. Nach ihr ist auch die Stadt Charlotte benannt. Die ersten europäischen Siedler hatten sich 1755 in der Region niedergelassen und den Platz an einer Kreuzung wichtiger Handelswege für den Ort gewählt. Nach einem Goldfund im Jahr 1802 erlebte die Stadt einen ersten deutlichen Zuwachs der Bevölkerungszahlen, ein zweiter folgte nach dem Civil War, als sich die Region als Zentrum des Baumwollanbaus etablierte.

Inzwischen sind andere Wirtschaftszweige bedeutender geworden. In den 1980er Jahren machte Hugh McColl aus der ehemals regionalen North Carolina National Bank eine bedeutende Großbank, aus der später die Bank of America wurde. Charlotte wurde ein wichtiger Bankenstandort, doch auch zahlreiche andere Branchen sind in der Stadt prominent vertreten und besonders seit dem Jahr 2000 erlebt Charlotte ein spürbares Wachstum.

Die Bevölkerung weist mit einer Quote von 35% einen recht hohen Anteil schwarzer Amerikaner auf, rund 13% sind hispanischer und 5% asiatischer Herkunft. Die Bevölkerungszahl insgesamt hat sich vor allem seit dem Ende des 20. Jahrhunderts entwickelt; noch 1990 hatte Charlotte weniger als 400.000 Einwohner, heute sind es fast doppelt so viele. Man unterscheidet zwischen rund 200 verschiedenen Stadtteilen und -vierteln.  

Die Stadt verfügt über zahlreiche kulturelle Einrichtungen, Teams in den obersten Spielklassen von zwei der vier beliebtesten amerikanischen Sportarten und hat, nicht zuletzt auch dank der zahlreichen Hochschule in Stadtgebiet und Umgebung, auch ein ansprechendes Entertainment- und Nachtprogramm. Allein in der Zweigstelle der University of North Carolina sind mehr als 25.000 Studenten eingeschrieben.


 

 

 

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