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Dank ihrer Lage am Lake Michigan ist die Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen. Chicago ist außerdem ein wichtiges Wirtschafts- und Finanzzentrum und bildet nicht zuletzt wegen seines Flughafens - des größten der Welt - und seines bedeutsamen Kulturangebots das Oberzentrum für die gesamte Region des Mittleren Westens.
Das Areal, auf dem Chicago heute liegt, war bereits Mitte des 18. Jahrhunderts durch das indianische Volk der Potawatomis besiedelt. Nachdem dort zunächst ein Handelsposten und später ein Fort der amerikanischen Armee gegründet wurden, folgte 1833 die Gründung Chicagos als feste Ansiedlung, der 1837 der Status einer Stadt zuerkannt wurde. Von diesem Punkt an stiegen Einwohnerzahl und Bedeutung Chicagos stetig. In den 1920er Jahren zu Zeiten der Prohibition erlangte die Stadt den zweifelhaften Ruf einer Gangsterhochburg, als sich Al Capone und andere Mafiagrößen untereinander bekriegten.
Im Stadtgebiet finden sich eine Vielzahl verschiedener ethnisch geprägter Viertel - unter anderem lebt hier eine besonders große Zahl schwedisch-, deutsch-, italienisch- und griechischstämmige Amerikaner.
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