Chicago

Chicago ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt der USA und gilt vielen als Geburtsort des Wolkenkratzers - bereits 1885 war hier das erste Gebäude mit Stahlkonstruktion in die Höhe gezogen worden. Seitdem hat sich die Skyline Chicagos zwar wieder und wieder verändert, geblieben ist jedoch der Hang zum Skyscraper, der nach wie vor in den verschiedensten Formen das Bild der Stadt prägt. Die Stadt ist Mittelpunkt eines gewaltigen Ballungsraums, ebenfalls der drittgrößte des Landes, der als “Chicagoland” bezeichnet wird und der sich bis in den benachbarten Bundesstaat Indiana erstreckt.

Lage:

Mittlerer Westen der USA, am Lake Michigan

Einwohner:

2.720.500

Einwohner Ballungsraum:

9.551.000

Fläche:

606 km²

Bevölkerungsdichte:

4447 / km²

Beiname:

The Windy City

Entfernungen:

Indianapolis 295 Kilometer, Detroit 455 Kilometer, Cincinnati 475 Kilometer, St. Louis 478 Kilometer, Cleveland 555 Kilometer

Bürgermeister:

Rahm Emanuel, seit 2011

 

Chicago

 

IL Chicago State Street

 

IL Chicago Lake Michigan Beach

Dank ihrer Lage am Lake Michigan und ihres umfangreichen Angebots an Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen ist die Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen, jährlich kommen mehr als 40 Millionen Gäste in die Stadt. Chicago ist außerdem ein wichtiges Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzzentrum und bildet nicht zuletzt wegen seines Flughafens - des zweitgrößten der Welt nach der Zahl der Flugbewegungen - und seines bedeutsamen Kulturangebots das Oberzentrum für die gesamte Region des Mittleren Westens.

Das Areal, auf dem Chicago heute liegt, war bereits Mitte des 18. Jahrhunderts durch das indianische Volk der Potawatomis besiedelt. Nachdem dort zunächst ein Handelsposten und später ein Fort der amerikanischen Armee gegründet wurden, folgte 1833 die Gründung Chicagos als feste Ansiedlung, der 1837 der Status einer Stadt zuerkannt wurde. Von diesem Punkt an stiegen Einwohnerzahl und Bedeutung Chicagos stetig, bis 1940 gehörte sie zu den am schnellsten wachsenden Städten der Welt, nachdem schon 1890 die Grenze von einer Million Einwohner überschritten worden war. In den 1920er Jahren zu Zeiten der Prohibition erlangte die Stadt den zweifelhaften Ruf einer Gangsterhochburg, als sich Al Capone und andere Mafiagrößen untereinander bekriegten. Zwar ist deren Zeit inzwischen vorüber, noch immer allerdings hat Chicago ein Problem mit organisiertem Verbrechen und Gang-Rivalitäten.

Im Stadtgebiet finden sich eine Vielzahl verschiedener ethnisch geprägter Viertel - unter anderem lebt hier eine besonders große Zahl schwedisch-, deutsch-, italienisch- und griechischstämmige Amerikaner. Waren es von 1880 an vor allem europäische Einwanderer, die in die Stadt strömten, erlebte Chicago ab 1910 einen großen Zustrom schwarzer Amerikaner aus den Südstaaten und seit Ende des 20. Jahrhunderts sind es vor allem Lateinamerikaner, die hierher kommen. Deren Anteil an der Bevölkerung liegt heute bei knapp 30%, mehr als 5% sind asiatischer Abstammung. In der Stadt gibt es mehr als 1 Million Haushalte, sie ist eine der am dichtesten besiedelten des Landes.


 

 

 

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