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Der US-Dollar

Für viele ist der US-Dollar so etwas wie ein Synonym für das ganze Land, ein Symbol sowohl für die Freiheit als auch für die wirtschaftliche Bedeutung des Landes. Tatsächlich gilt die Währung als internationale Leitwährung, an der sich das geldwirtschaftliche Handeln weltweit orientiert und in der wichtige Rohstoffe gehandelt und notiert werden. In einer Vielzahl weiterer Länder außerhalb der USA ist der Dollar zumindest ebenbürtige Zweitwährung. In den letzten Jahren hat der US-Dollar zwar ein wenig an Bedeutung für die internationale Finanzwelt gegenüber dem Euro verloren, dennoch lässt sich an seinem Status noch immer der Grad der Bedeutung der USA für die Wirtschaftswelt ablesen.

Geld mit dem Namen Dollar war in Amerika schon vor der Unabhängigkeit im Umlauf; 1786 wurde die Währung dann offiziell vom Kontinentalkongress eingeführt. Die Stabilität der Währung wurde ursprünglich durch die Goldreserven der USA gedeckt, dieser Vorrat reicht aber wie bei allen anderen Währungen angesichts der sich heute im Umlauf befindlichen Mengen an Banknoten und Münzen nicht mehr zur Deckung aus. 2005 befanden sich etwa 760 Milliarden US-Dollar im Umlauf, wovon sich circa die Hälfte außerhalb der USA befand.

Im Umlauf befindliche Münzen gibt es in den Größen 1 Cent, 5 Cents, 10 Cents, 25 Cents und -selten- 1 Dollar. Darüber hinaus gab es verschiedene andere Denominationen, die aber keine Rolle mehr spielen oder ganz vom Markt verschwunden sind.

Ähnlich verhält es sich bei den Banknoten, auch hier sind nur noch einige Größen im Umlauf, während andere nur unter Sammlern kursieren. Die Geldscheine sehen einander für ungeübte Augen recht ähnlich und sind gleich groß. Seit einigen Jahren versucht die amerikanische Notenbank aber, unter anderem mit Hilfe anderer Färbungen des Papiers und Aufdrucks, Variationen ins Spiel zu bringen - auch um das Geld fälschungssicherer zu machen. Unterscheiden lassen sich die Scheine an ihren Aufdrucken:

Scheingröße

Abbildung auf dem Schein

1 Dollar

George Washington

5 Dollar

Abraham Lincoln

10 Dollar

Alexander Hamilton

20 Dollar

Andrew Jackson

50 Dollar

Ulysees S. Grant

100 Dollar

Benjamin Franklin

 

 

Im täglichen Zahlungsverkehr verliert die Bedeutung von Münz- und Scheingeld beständig, da der größte Teil der Einkäufe von den Amerikanern mit Kredit- und Kontokarten oder Schecks bezahlt wird. Insbesondere Münzgeld spielt im Vergleich zu europäischen Staaten eine untergeordnete Rolle - Amerikaner gehen selten mit einer Geldbörse, sondern häufig mit einem Bündel Scheine aus dem Haus. Neben dem immer stärker werdenden Euro - insbesondere in der Folge der Wirtschaftskrise, die ihren Anfang 2008 in den USA nahm, hat die europäische Währung eine starke Aufwertung erfahren - ist der US-Dollar noch immer eine der bedeutsamsten Währungen der Welt. Vor allem aber ist er nach wie vor Gegenstand amerikanischen Stolzes.


 

 

 

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