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El Paso

Als Teil eines grenzüberschreitenden Ballungsraums - zusammen mit der 1,3 Millionen- Stadt Juarez in Mexiko - steht El Paso in mehr als einer Hinsicht symbolisch für das Zusammenwachsen der USA mit seinem Nachbarn im Süden. Die Schätzungen des Anteils der Hispanics an der Bevölkerung schwanken zwischen 80 und 90% und in Folge der zunehmenden Gewalt und Kriminalität in der mexikanischen Grenzregion fliehen immer mehr Mexikaner in die nahe gelegene Großstadt, die zwar zu den USA gehört, aber in weiten Teilen durch und durch mexikanisch erscheint.

Lage:

Äußerster Westen von Texas

Einwohner:

649.100

Einwohner Ballungsraum:

800.600 (nur USA)

Fläche:

649 km²

Bevölkerungsdichte:

945 / km²

Entfernungen:

Albuquerque 430 Kilometer, Midland 490 Kilometer, Tucson 510 Kilometer, Austin 930 Kilometer, Fort Worth 975 Kilometer

Bürgermeister:

John Cook, seit 2005

TX El Paso Station

 

El Paso

 

TX Socorro Mission

 

TX El Paso University

Der Krieg zwischen Drogenkartellen und Regierung im Norden Mexikos, der schon tausende Tote gefordert hat, scheint bislang an der Grenze zu den USA Halt zu machen und El Paso gilt als eine der sichereren Großstädte des Landes. An mehreren Stellen, unter anderem mittels einiger Brücken über den Rio Grande, besteht die Möglichkeit, zu Fuß ins Nachbarland einzureisen und viele Arbeitnehmer pendeln täglich zwischen beiden Staaten.

Die Bevölkerung ist mit durchschnittlich 31 Jahren vergleichsweise jung und deutlich überwiegend weiblich: Auf 100 Frauen über 18 kommen nur 85 Männer. Über 30% der Bevölkerung ist jünger als 18 und in rund 42% der 182.000 Haushalte in der Stadt leben Kinder. Schätzungen zufolge leben gut 20% der Menschen in Texas’ sechstgrößter Stadt unterhalb der Armutsgrenze.

Die Grenzlage El Pasos definiert weite Teile des Arbeitsmarkts. Einer der wichtigsten Arbeitgeber ist Fort Bliss, die zweitgrößte Installation der US Army im ganzen Land. Nach einer Restrukturierung der Militärliegenschaften im Jahr 2005 hat sich die Zahl der hier stationierten Soldaten etwa verdreifacht, mit den entsprechenden Auswirkungen auf die regionale Wirtschaftsleistung. Neben dem Militär unterhalten auch andere Regierungsbehörden, vor allem der Grenzschutz, in El Paso Stützpunkte. Andere wichtige Arbeitgeber sind Call Center und Unternehmen aus dem Bereich Gesundheitsversorgung.

Die Region genießt ein ganzjährig trockenes Klima mit durchschnittlich weniger als 25 cm Niederschlag im ganzen Jahr. Wegen der Lage der Stadt auf etwa 1200 Metern über dem Meeresspiegel kann ein Teil davon durchaus Schnee im Winter sein. Im Schnitt erlebt El Paso jährlich etwa 60 Nächte mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Im Wesentlichen jedoch ist die Gegend von viel Sonnenschein geprägt, durchschnittlich scheint die Sonne an gut 300 Tagen im Jahr.


 

 

 

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