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Fort Worth wurde 1849 als Außenposten des Militärs gegründet und nach einem General im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg benannt. Weil der junge Ort am Chisholm Trail lag, dem Weg also, den das Vieh aus West-Texas und Kansas auf dem Weg zu den Verladebahnhöfen entlang getrieben wurde, gewann Fort Worth schnell an Bedeutung. Als die Texas & Pacific Railway schließlich 1876 die Stadt erreichte, entwickelten sich die Stockyards zum größten Handelsplatz und Schlachthof für Vieh weit und breit.
Das touristische Image der Stadt baut als “City of Cowboys and Culture” auf dieser Vergangenheit auf, die Stockyards und das sie umgebende Stadtviertel sind die mit Abstand wichtigste Attraktion. Davon abgesehen allerdings profiliert sich Fort Worth als eine der lebenswertesten und sichersten Städte des Landes und war zwischen 2000 und 2006 die am schnellsten wachsende Großstadt der USA.
Vor einigen Jahren wurde festgestellt, dass es unter der Stadt ein großes Vorkommen von Naturgas gibt, das nun an vielen Stellen abgebaut wird und einige Grundstücksbesitzer reich gemacht hat. Fort Worth ist außerdem Sitz der Holdinggesellschaft, unter deren Dach American Airlines operiert.
Die Bürger der Stadt, die 1980 noch weniger als 400.000 Einwohner hatte, sind heute zu 63% weiß, zu 18% schwarz und zu 3,5% asiatischer Herkunft. Als Latinos bezeichnen sich knapp 34%. Das Durchschnittsalter in der Stadt liegt bei 31 Jahren.
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