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Freizeitparks

2009 Apr 29 096

Freizeit- und Vergnügungsparks, in Amerika als Theme Parks oder Amusement Parks bezeichnet, sind vor allem für Reisende mit Kindern ein wichtiger Teil des Gesamterlebnis USA. Die größten und bekanntesten Parks, wie beispielsweise die von Disney in Florida und Kalifornien, sind sogar zu eigenen Destinationen geworden, in denen man sich tagelang aufhalten kann. Eine entsprechende Infrastruktur mit Hotels in verschiedenen Kategorien und weiteren Einrichtungen direkt auf dem Gelände sorgt so dafür, dass viele Freizeitparks in Amerika deutlich mehr als nur Rollercoaster und Karussells aufzuweisen haben. Die thematische Bandbreite der Theme Parks reicht dabei sehr weit, vom Wasserpark mit verschiedenen Wasserrutschen über Parks mit Piraten-, Exotik- oder Magiethema bis hin zur Darstellung des Heiligen Landes.

So ist das Geschäft mit der Freizeit zu einem millionenschweren geworden, das jedoch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise besonders deutlich zu spüren bekommen hat. Hotels, Restaurants und Serviceanbieter auch außerhalb der Parkgrenzen profitieren von der Zugkraft der Einrichtungen. Per Definition sind Vergnügungsparks (Amusement Parks) solche, die eine Art Kirmesbetrieb an einem festen Standort anbieten, während Themenparks (Theme Parks) sich mittels Fahrgeschäften, Gestaltung und Architektur einem Oberthema widmen; im Sprachgebrauch sind die Grenzen jedoch fließend. Der erste Park, der sich mit einem zentralen Thema beschäftigte, war das 1946 eröffnete Santa Claus Land in Indiana, Vergnügungsparks allgemein blicken auf eine längere Vergangenheit zurück, so besteht zum Beispiel schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine solche Einrichtung mit Karussells, Achterbahnen und Hot Dog-Buden in Coney Island in New York.

Die großen, bekannten Parks setzen auf das Prinzip, einen Gesamt-Eintrittspreis zu erheben, mit dem der Besucher dann die Möglichkeit erhält, alle Attraktionen im Inneren zu benutzen - dabei aber immer auch das Ticket für die Fahrten mit erwirbt, die er gar nicht nutzen möchte oder wegen langer Schlangen nicht nutzen kann. Insbesondere angesichts der zum Teil äußerst hohen Preise bei den größten Parks ist dieser Aspekt nicht zu vernachlässigen. Wer sich zum Beispiel in Orlando, zweifellos dem amerikanischen Zentrum der Freizeitpark-Industrie aufhält, hat oft über sein Hotel gute Möglichkeiten, an Kombitickets für mehrere Attraktionen zu kommen. Gewarnt sei allerdings vor Straßenhändlern und Bretterbuden am Straßenrand - die Parks führen ein strenges Regiment bezüglich ungültiger Karten und die Tickets sind immer individuell für die Person ausgestellt.

Die Walt Disney- Gruppe empfängt jährlich fast 120 Millionen Besucher in ihren Parks und ist damit der weltweit größte Anbieter. In den USA stellt sie die Plätze 1-6 auf der Liste der meistbesuchten Parks, wobei Magic Kingdom in Florida die Nummer 1 mit über 17 Millionen jährlichen Besuchern ist, gefolgt von Disneyland in Anaheim, California mit knapp 16 Millionen Gästen im Jahr. Mit diesen beiden Standorten sind auch die wichtigsten für Themenparks in den USA bereits genannt; es gibt aber auch in fast allen anderen Bundesstaaten interessante, wenn auch weniger bekannte Freizeitparks.


 

 

 

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