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George Washington

George Washington

Der erste Präsident der USA wurde am 22. Februar 1732 im Westmoreland County, Virginia, geboren. In Virginia verbrachte er auch seine Kindheit und Schulzeit, eine Universität besuchte er nicht. Im Alter von 26 Jahren heiratete er Martha Custis, eine Witwe mit zwei Kindern, die wegen der Hinterlassenschaft ihres ersten Mannes als reichste Frau Virginias galt.

Nach einer kurzen militärischen Karriere wurde Washington 1758 in das House of Burgesses gewählt, wo er als einer der Anführer der Loslösung von England in Erscheinung trat. Als Delegierter zum First und Second Continental Congress wurde er wegen seiner militärischen Verdienste zum Commander der Continental Army gewählt, die allerdings mehrere wichtige Schlachten gegen britische Truppen verlor, so daß sein Ansehen im Congress sank.

1781 jedoch, mit Unterstützung durch französische Truppen, gelang es Washington, die Briten zur Aufgabe zu bewegen. Für die Constitutional Convention 1787 diente er als Präsident. Bei der ersten Präsidentschaftswahl 1789 gewann er in allen zehn an der Wahl teilnehmenden Staaten. Sein späterer Nachfolger John Adams wurde Vizepräsident, Thomas Jefferson Secretary of State.

In seine Amtszeit fiel die weitere Erschließung der USA nach Westen, teilweise durch diplomatische Bemühungen, teilweise aber auch durch kriegerische Auseinandersetzungen mit Indianern. Während der Whiskey Rebellion 1794 mussten der Präsident und die junge Föderation einen Härtetest bestehen, als die Farmer Pennsylvanias gegen die erhobenen Steuern auf Whiskey protestierten. In einem Versuch, weitere Konflikte mit Großbritannien zu vermeiden, unterzeichnete Washington 1795 den Jay´s Treaty, mit dem die Briten das Recht erwarben, amerikanische Schiffe in internationalen Gewässern zu durchsuchen, sofern ein Grund dafür vorlag. Die Briten überanspruchten dieses Recht jedoch, so dass die amerikanische Öffentlichkeit keinen Nutzen in diesem Vertrag sah. Tatsächlich schaffte Washington es so aber, einen drohenden Krieg mit dem ehemaligen Mutterland zunächst einmal zu umgehen. In Pickney´s Treaty 1795 gelang es dem Präsidenten ausserdem, die Verhältnisse mit Spanien zu normalisieren, indem die Grenze zwischen den USA und dem spanischen Florida festgeschrieben wurde. Weitere Errungenschaften seiner Amtszeit sind unter anderem die Schaffung des Supreme Court 1789, die Durchführung der ersten Volkszählung 1790, die Gründung der Bank of the United States 1791, die Aufnahme von Vermont, Kentucky und Tennessee in die Union und die Verabschiedung der ersten zehn Zusätze (amendments) zur Verfassung, die Bill of Rights. 1796 gab Washington seinen Rücktritt bekannt, seine Amtszeit endete im März 1797.

Sein Nachfolger John Adams berief ihn zum Commander der amerikanischen Streitkräfte, als sich 1798 die Spannungen mit Frankreich zum Krieg auszuweiten drohten, Washingtons Truppen mussten jedoch nicht eingreifen. Der erste Präsident der USA starb am 14. Dezember 1799 auf seinem Anwesen Mount Vernon in Virginia, wo er auch bestattet wurde.

 


 

 

 

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