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1781 jedoch, mit Unterstützung durch französische Truppen, gelang es Washington, die Briten zur Aufgabe zu bewegen. Für die Constitutional Convention 1787 diente er als Präsident. Bei der ersten Präsidentschaftswahl 1789 gewann er in allen zehn an der Wahl teilnehmenden Staaten. Sein späterer Nachfolger John Adams wurde Vizepräsident, Thomas Jefferson Secretary of State.
In seine Amtszeit fiel die weitere Erschließung der USA nach Westen, teilweise durch diplomatische Bemühungen, teilweise aber auch durch kriegerische Auseinandersetzungen mit Indianern. Während der Whiskey Rebellion 1794 mussten der Präsident und die junge Föderation einen Härtetest bestehen, als die Farmer Pennsylvanias gegen die erhobenen Steuern auf Whiskey protestierten. In einem Versuch, weitere Konflikte mit Großbritannien zu vermeiden, unterzeichnete Washington 1795 den Jay´s Treaty, mit dem die Briten das Recht erwarben, amerikanische Schiffe in internationalen Gewässern zu durchsuchen, sofern ein Grund dafür vorlag. Die Briten überanspruchten dieses Recht jedoch, so dass die amerikanische Öffentlichkeit keinen Nutzen in diesem Vertrag sah. Tatsächlich schaffte Washington es so aber, einen drohenden Krieg mit dem ehemaligen Mutterland zunächst einmal zu umgehen. In Pickney´s Treaty 1795 gelang es dem Präsidenten ausserdem, die Verhältnisse mit Spanien zu normalisieren, indem die Grenze zwischen den USA und dem spanischen Florida festgeschrieben wurde. Weitere Errungenschaften seiner Amtszeit sind unter anderem die Schaffung des Supreme Court 1789, die Durchführung der ersten Volkszählung 1790, die Gründung der Bank of the United States 1791, die Aufnahme von Vermont, Kentucky und Tennessee in die Union und die Verabschiedung der ersten zehn Zusätze (amendments) zur Verfassung, die Bill of Rights. 1796 gab Washington seinen Rücktritt bekannt, seine Amtszeit endete im März 1797.
Sein Nachfolger John Adams berief ihn zum Commander der amerikanischen Streitkräfte, als sich 1798 die Spannungen mit Frankreich zum Krieg auszuweiten drohten, Washingtons Truppen mussten jedoch nicht eingreifen. Der erste Präsident der USA starb am 14. Dezember 1799 auf seinem Anwesen Mount Vernon in Virginia, wo er auch bestattet wurde.
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