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Trotz des Investments blieben weite Teile Alaskas zunächst unerschlossen. Das Gebiet wurde zunächst nacheinander von der Armee, dem Finanzministerium und der Marine verwaltet. 1884 erfolgte die Organisation als Territorium, doch noch immer schenkte Washington dem Land nur wenig Beachtung. Das sollte sich jedoch nur wenig später ändern.
Goldfunde am Yukon River in Kanada brachten ab 1897 viele Menschen dazu, ihr Glück in Alaska zu suchen. Tatsächlich stellte sich später heraus, dass nicht nur Gold, sondern auch eine Vielzahl anderer Schätze in den Böden Alaskas zu finden waren. So stieß man zum Beispiel 1968 auf Erdöl. Daneben werden aber auch Erdgas, Silber, Kohle, Kupfer und weitere wertvolle Rohstoffe in Alaska gefunden, wovon der Staat in erster Linie lebt. Da Alaska zugleich auch ein einzigartiger Lebensraum ist, kommt es oft zum Aufeinandertreffen wirtschaftlicher und ökologischer Interessen in der öffentlichen Diskussion.
Im Zweiten Weltkrieg wurden drei vorgelagerte, von Aleuten bewohnte Inseln, von Japan besetzt. Im Mai 1943 eroberten die Amerikaner die Inseln zurück, zahlten mit mehr als 3000 getöteten Soldaten aber einen hohen Preis. Die verstärkte militärische Präsenz führte in den 1940er Jahren zu einem Anstieg der Bevölkerungszahl. 1959 kam Alaska als Bundesstaat in die Union.
Am Karfreitag des Jahres 1964 wurde der Südwesten Alaskas von einem Erdbeben der Stärke 9,2 erschüttert. 139 Menschen starben, vor allem durch die vom Beben hervorgerufenen Tsunamis. Eine weitere schwere Katastrophe ereignete sich 1989, als der Öltanker Exxon Valdez vor Alaska auf Grund lief und Millionen Liter Öl verlor. Hunderttausende Tiere verendeten in der Folge des Unglücks. Bis zum heutigen Tag bleibt insbesondere die Förderung von Öl in den Naturschutzgebieten Alaskas ein heisses politisches Thema.
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