Alaska

 

Kenai Fjords Nationalpark

Der Kenai Fjords Nationalpark ist der Ort, an dem sich Gebirge, Eis und Ozean treffen, schreibt der National Park Service über den im Jahr 1980 eröffneten Nationalpark und tatsächlich bietet der Park einen interessanten Querschnitt durch die landschaftlichen Schönheiten Alaskas. Schwerpunkt des National Parks ist das Harding Icefield, ein beinahe 500 km² großes Gletschergebiet, von dem immer wieder Teile abfliessen und so die Fjorde formen, die dem Park den Namen gegeben haben. Auf das Harding Icefield fallen im Jahr durchschnittlich zehn Meter Schnee; das Eis ist teilweise bis zu 1500 Meter dick.

AK Kenai Fjords

Der Nationalpark liegt im Süden Alaskas auf der Kenai-Halbinsel und umfasst etwas mehr als 2800 km². Er ist einer der wenigen Parks in Alaska, die mit dem Auto erreichbar sind; der beste Zugang erfolgt über den Ort Seward. Im kleinen Hafen der Stadt befindet sich das Information Center des Nationalparks, das von Mai bis September geöffnet ist. Der Park selbst ist ganzjährig geöffnet, die Strasse, die zum Exit Glacier führt, ist allerdings ebenfalls in den Wintermonaten geschlossen. Von diesem Gletscher aus führen verschiedene Wanderwege in die Umgebung, unter anderem auch auf das Harding Icefield. Im Winter kann man sich hier auch gut mit Hundeschlitten, Skiern oder Schneemobilen fortbewegen, doch Wanderungen über das Eis sind nur für solche Besucher zu empfehlen, die Erfahrungen in solchen Gebieten und eine entsprechende, professionelle Ausrüstung haben.

Am Fuss des Exit Glacier befindet sich ein von den Park Rangers betriebenes Nature Center, von dem aus auch geführte Wanderungen starten, bei denen gute Chancen bestehen, dass man Vertreter der hier heimischen Tierarten zu Gesicht bekommt. Bei guter Witterung spricht allerdings für körperlich fitte Besucher nichts dagegen, den gut ausgeschilderten Harding Icefield Trail auch auf eigene Faust in Angriff zu nehmen, dieser führt von hier aus über etwa 6,5 Kilometer in die Gletscherlandschaft. Zu beachten ist, dass auf der Strecke rund 900 Meter Höhenunterschied überwunden werden. 

Eine andere Perspektive haben Besucher vom Wasser aus. Es gibt einige Anbieter für Bootstouren von Seward, Valdez oder Whittier aus, man kann aber auch Kajaks leihen. Allerdings sind die Gewässer zwischen den Fjorden für ungeübte Paddler nicht zu empfehlen. Im Wasser rund um den Park gibt es unter anderem Wale, Seelöwen und Otter zu sehen, während an Land Bären und Elche ihr Zuhause haben. Zwischen beiden Lebensräumen pendeln Pinguine und zahlreiche weitere Vogelarten, die sich auf diese Umgebung spezialisiert haben.

Es stehen verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, angefangen von Hotels und Inns in Seward über eine nur per Boot erreichbare Lodge in der Aialik Bay bis hin zum Camping, das im Park gestattet ist.

 

 

Mehr Informationen über den Kenai Fjords Nationalpark auf der Webseite des National Park Service.


 

 

 

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