Alaska

 

Kobuk Valley Nationalpark

Wer sich vornimmt, den Kobuk Valley National Park, gelegen in der nördlichen Hälfte Alaskas, zu besuchen, für den wird bereits die Anreise zu einem Erlebnis. Es führen keinerlei Strassen zum Nationalpark. Man muss daher zunächst mit dem Flugzeug in einen der nahegelegenen, größeren Orte reisen, etwa nach Nome oder Kotzebue. Von dort aus geht es dann mit dem Lufttaxi weiter, im Winter auch per Hundeschlitten.

Einmal angekommen, entschädigt die Einmaligkeit der Landschaft aber für die beschwerliche Anreise. Der über 6700 km² große Nationalpark umgibt die Great Kobuk Sand Dunes, angesichts der Umgebung beinahe unwirklich erscheinende Felder von bis zu 30 Meter hohen Sanddünen. Gerade einmal 1879 Besucher wurden 2009 gezählt, die sich dieses Naturschauspiel ansehen wollten, obwohl hier während der Sommermonate durchaus warme Temperaturen erreicht werden.  

Neben den Sanddünen ist der Kobuk Valley Nationalpark bekannt als Region, durch die eine riesige Herde von Rentieren mit etwa 500.000 Tieren zweimal jährlich auf ihren Wegen zwischen Tundra und Taiga hindurch zieht. Diese Herdenbewegung war seit Tausenden von Jahren die Zeit für die Ureinwohner, die Tiere zu jagen.

Das Visitors Center des Parks befindet sich innerhalb des Northwest Arctic Heritage Centers in Kotzebue. Der National Park ist ganzjährig geöffnet. Auf Grund der abgelegenen Lage des Parks gibt es allerdings keinerlei Einrichtungen innerhalb des Areals, auch Park Rangers sind eher selten zu finden. Besucher sollten sich im Visitors Center anmelden, bevor sie in den Nationalpark reisen, sind dort aber selbst für ihre Sicherheit verantwortlich.

 

Mehr Informationen über den Kobuk Valley Nationalpark auf der Website des National Park Service.


 

 

 

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