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Alaska

 

Sitka

Die nach Bevölkerungszahl viertgrösste Stadt des Bundesstaats Alaska liegt auf Baranof Island, einem Teil des zum Panhandle gehörenden und im Pazifik liegenden Alexanderarchipels im Osten Alaskas.

Die Stadt wurde 1799 als russische Siedlung gegründet, doch schon drei Jahre später vertrieben die einheimischen Tlingit die Kolonisten nach blutigen Kämpfen. 1804 kehrten die Russen zurück, besiegten die Ureinwohner und errichteten einen Ort, den sie zur Hauptstadt von Russisch-Amerika machten.

Einwohner:

8.990

Lage:

Alexanderarchipel, Panhandle

Offizielle Flagge:

Sitka

Sitka ist der Ort, an dem nach dem Kauf Alaskas durch die USA in einer Zeremonie die russische durch die amerikanische Flagge ersetzt wurde. Am Alaska Day, dem 18. Oktober, wird diese Zeremonie jährlich feierlich nachgestellt. Die Stadt war bis 1906 Hauptstadt des Territoriums.

Besucher Sitkas erfreuen sich vor allem an den Outdoor-Möglichkeiten der Umgebung. Die Berge Peak 5390 und Mount Edgecumbe - ein erloschener Vulkan - sind beliebte Ziele zum leichten Bergsteigen. Zum Wandern gibt es eine Vielzahl ausgewiesener Wege, unter anderem den Baranoff Cross-Island-Trail, der über 25 Kilometer schweres Terrain unter anderem über Eisfelder nach Baranof Warm Springs führt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das Russian Bishop’s House, das 1842 errichtete Wohngebäude, das dem Bischof der russisch-orthodoxen Kirche bis 1859 diente und das danach unter anderem als Schule diente und das Alaska Raptor Center. In dieser Einrichtung werden verletzte Greifvögel aufgenommen und gepflegt. Für Besucher gibt es geführte Touren durch die Anlagen. Ausserdem finden in Sitka ein Jazzfestival im Februar und im Juni ein Summer Music Festival für klassische Musik statt.

Sitka National Historical Park

An der Stelle, an der im Jahre 1804 die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den russischen Kolonisten und dem Volk der hier lebenden Tlingit ausgetragen wurde, befindet sich seit 1972 ein National Historical Park, dessen Ziel der Erhalt der Erinnerung an dieses Kapitel der Geschichte Alaskas ist.
Seit 1903 war das Gelände zudem von Gouverneur John G. Brady genutzt worden, um Totempfähle auszustellen, die er bei den Stämmen der Ureinwohner gefunden hatte. Heute finden sich diese Pfähle - zu einem großen Teil in Form von Nachbildungen - entlang eines drei Kilometer langen Netzes von Fusswegen durch den Park.


 

 

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