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Big Sur

Einer der dramatischsten und sehenswertesten Küstenabschnitte des ganzen Landes liegt etwa 80 Kilometer südlich von Monterey an Kaliforniens Central Coast. Der Name Big Sur bezieht sich auf einen etwa 140 Kilometer langen Abschnitt der Küste inklusive des Hinterlands bis etwa 30 Kilometer ins Landesinnere. Nur wenige Menschen, etwa 1000, leben innerhalb dieser Region, doch Big Sur hat sich dennoch einen Namen als Magnet für Künstler und Schriftsteller gemacht. Jack Kerouac und Henry Miller gehören zu den Autoren, die hier gelebt haben oder sich inspirieren liessen. Die Henry Miller Library, die heute in Big Sur zu finden ist, setzt dem berühmten Schriftsteller ein Denkmal, veranstaltet literarische Lesungen und Workshops und sammelt Werke von und über den Autor. 

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Auch heute noch leben Künstler in dieser Gegend, daneben aber auch eine beträchtliche Zahl wohlhabender Familien, die sich die teilweise sehr hohen Grundstückspreise leisten können. Ortschaften gibt es keine, lediglich einzeln liegende Wohnhäuser und die eine oder andere Ansammlung von Unterkünften, einem Laden und einer Tankstelle.

Big Sur wird gekennzeichnet durch eine felsige, zerklüftete Küste mit einer schnell ansteigenden Topographie. Nur knapp fünf Kilometer vom Ufer entfernt beispielsweise liegt in der südlichen Hälfte der Region der Berg Cone Peak mit 1570 Metern Höhe, dahinter erheben sich die Gipfel der Santa Lucia Range. Bis in die 1930er Jahre war die heutige Touristenattraktion noch fast unerschlossen. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts zogen sich Redwoods-Wälder bis dicht an den Pazifik heran. Die Küstenstrasse Highway 1 wurde 1937 fertiggestellt und seitdem war Big Sur nicht mehr zum grössten Teil Farmland, sondern entwickelte sich zügig. Die Strasse sieht eine Vielzahl von Aussichtspunkten mit kleinen Parkplätzen vor, weil die allermeisten der drei Millionen Touristen, die Big Sur jährlich besuchen, diese kaum verlassen. Dabei bieten sich abseits der Strasse gute Möglichkeiten beispielsweise zum Wandern oder Mountain Bike-Fahren. An einigen Stellen findet man auch kurze Strandabschnitte, die wegen des vergleichsweise unruhigen Wassers aber nicht zum Baden einladen.

Insgesamt gibt es neun kalifornische State Parks in Big Sur. In dem ungefähr auf der Hälfte der Strecke liegenden Julia Pfeiffer Burns State Park befinden sich die McWay Falls, eine der wenigen Stellen, an denen ein Wasserfall direkt in den Pazifischen Ozean fällt. Innerhalb des State Parks befinden sich Campingplätze. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen einige historische Leuchttürme entlang der Küste, zum Beispiel das 1855 in Betrieb genommene Point Pinos Light bei Pacific Grove im Norden von Big Sur oder das seit 1889 bestehende Point Sur Lighthouse.

Wer die Fahrt entlang der Küste im Norden beginnt, überquert etwa 20 Kilometer südlich von Carmel die Bixby Creek Bridge, eine der wahrscheinlich meistfotografierten Brücken der USA. Die 218 Meter lange und 81 Meter lange Brücke wurde 1932 eröffnet und ebnete so den Weg zur Erschliessung von Big Sur mit dem Auto.

Big Sur hat wegen seiner dünnen Besiedelung und dem erfolgreichen Widerstand der Anwohner und Naturschützer gegen eine allzu weit gehende Entwicklung kaum touristische Infrastruktur und verfügt nur über wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Zur Erkundung der Region bietet es sich daher an, von einem der Orte im näheren Umfeld aus zu starten. 


 

 

 

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