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Channel Islands Nationalpark

CA Channel Islands

Recht wenig bekannt ist die Tatsache, dass sich im Pazifik vor der Küste des südlichen Kalifornien acht Inseln, die so genannten Channel Islands, befinden. Während die Inseln San Clemente und San Nicolas im Süden der sich insgesamt über mehr als 250 Kilometer erstreckenden Inselkette komplett unter der Verwaltung der Marine stehen und nicht öffentlich zugänglich sind, wurden fünf der Inseln im Jahr 1980 zu einem Nationalpark zusammengefasst. Die achte der Inseln, Santa Catalina Island, ist die einzige mit einer grösseren Zahl an Bewohnern (hier leben etwa 3700 Menschen)  und ist ein bedeutendes Ziel für Touristen, die mit Fähren und Flugzeugen vom Festland auf die Insel gelangen. Santa Catalina gehört nicht zum Nationalpark.

Die Inseln des Channel Islands National Parks liegen zwar nahe der dichtbesiedelten kalifornischen Küstenregion, sie blieben von der dortigen Bevölkerungsexplosion und Bebauung aber verschont und präsentieren sich daher auch heute noch als Heimat einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Mehr als 140 Arten gibt es nirgends sonst auf der Welt. So finden sich hier unter anderem einige seltene Vogelarten, eine stark gefährdete und nur hier vorkommende Fuchsart oder Seehunde, während in den Gewässern verschiedene Arten von Delphinen und Walen zu beobachten sind.

Die Besucherzentren für den Nationalpark befinden sich auf dem Festland; eines im Hafen von Santa Barbara und eines im Hafen von Ventura. Die Inseln selbst sind nur per Boot oder Wasserflugzeug erreichbar, in den Visitors Centers gibt es dazu genauere Informationen. Ausflüge auf die Inseln ab den Häfen von Ventura, Santa Barbara oder Oxnard werden in Halb- oder Ganztagesform angeboten. Wer über Nacht bleiben möchte, findet auf den Inseln jeweils Campingplätze vor, für die bei Interesse eine Reservierung erfolgen muss. Von den Park Rangers werden regelmässig geführte Touren auf den Inseln angeboten.

Die Inseln des Nationalparks

Anacapa

Abgesehen von einer Rangerstation ist die 23 Kilometer von der Küste entfernt liegende Anacapa Island unbewohnt. Arch Rock, eine 12 Meter hohe, von den Kräften der Natur geformte Brücke und der 1932 errichtete Leuchtturm Anacapa Island Light sind die Sehenswürdigkeiten der Insel.

 

Santa Barbara Island

Die kleinste der acht Inseln des Archipels ist unbewohnt und liegt 60 Kilometer von der Küste entfernt, etwa auf der Höhe von Los Angeles. Zur Insel gehören zwei kleinere Felsinseln im sie umgebenden Gewässer. Die Insel ist Brutstätte für einige seltene Vogelarten und daneben auch Heimat einer Seelöwenkolonie.

 

Santa Cruz Island

die zur Nordgruppe der Channel Islands gehörende Santa Cruz Island ist mit einer Fläche von knapp 250 km² die grösste der Inseln. Sie ist 35 Kilometer lang und an ihrer breitesten Stelle knapp 10 Kilometer breit. Die mit steilen Klippen versehene Insel war einst die grösste in Privatbesitz befindliche Insel der USA und wurde ab den 1860er Jahren als Weideland für eine Herde von zeitweise über 20.000 Schafen genutzt. Heute ist Santa Cruz Island ein beliebtes Ziel für Touristen. Neben einigen anderen seltenen Tierarten ist seit einem Wiederansiedlungsprojekt im Jahr 2002 auch der amerikanische Wappenvogel, der Weisskopfseeadler, wieder auf der Insel heimisch. 

 

San Miguel Island

Die am weitesten westlich gelegene der Channel Islands ist 13 Kilometer lang und bis zu 6 Kilometer breit. Durch ihre Lage ist sie dem Klima auf dem offenen Meer mit starken Winden und häufigem Nebel am meisten ausgesetzt. Der National Park Service unterhält eine kleine Station auf San Miguel Island. Es sind jeweils nur maximal 30 Besucher gleichzeitig auf der Insel erlaubt, es gibt Bootsüberfahrten ab Ventura. Es sind zwei Wanderwege ausgewiesen, von denen aus man auch die grosse Seelöwenkolonie sehen kann.

 

Santa Rosa Island

Zum nördlichen Teil der Gruppe gehörend, ist Santa Rosa Island die zweitgrösste der Channel Islands. Sie liegt etwa 42 Kilometer vor Santa Barbara und umfasst 215 km². Mit dem 484 Meter hohen Vail Peak verfügt sie sogar über eine nennenswerte Erhebung. Ausserdem finden sich Strände, Sanddünen und eine Lagune auf Santa Rosa Island. Einige seltene Pflanzenarten leben hier, unter anderem eine nach Präsident Obama benannte Flechtenart. In den Gewässern vor der Insel lassen sich eine Vielzahl von Meeresbewohnern beobachten.

Mehr Informationen über den Channel Islands Nationalpark auf den Webseiten des National Park Service.


 

 

 

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