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Death Valley Nationalpark

CA Death Valley Zabriskie Point

Das Death Valley in der Sierra Nevada im Südosten Californias an der Grenze zu Nevada ist ein Ort, um den sich Legenden ranken und der eigentlich so unwirtlich ist, dass er kaum so berühmt geworden wäre, würde er nicht nebenbei auch noch über eine solche landschaftliche Schönheit verfügen. Busladungen voller Ausflügler zum Beispiel aus Las Vegas kommen hier regelmäßig her und bestaunen den trockensten und heißesten Ort der USA. Seit 1994 ist das Tal des Todes ein Nationalpark und zählt mehr als 700.000 Besucher im Jahr. Trotz aller heutigen Möglichkeiten jedoch birgt das Tal noch Gefahren in sich, die nicht ganz außer Acht zu lassen sind.

Vor Millionen von Jahren wurde die etwa 7800 km² große Fläche, die das Death Valley heute einnimmt, von einem Meer bedeckt. Spuren davon sind die Salzablagerungen, die zurück blieben, als aus dem Gewässer eine Wüste wurde. Heute ist Wasser ein rares, kostbares Gut im Tal, wo durchschnittlich an 138 Tagen im Jahr die Grenze von 38° C überschritten wird. Die höchste jemals in den USA gemessene Temperatur entstand im Death Valley, im Juli 1913 wurden hier 56,7° C ermittelt. In weiten Teilen des Valleys fallen im Jahr weniger als 50 Millimeter Niederschlag. Durch die anhaltende Trockenheit jedoch sind die Böden nicht in der Lage, größere Wassermengen aufzunehmen und bei starkem Regen entstehen mitunter äußerst gefährliche Springfluten. 

Der Death Valley National Park umfasst das Tal des Todes selbst sowie eine Landschaftszüge der Umgebung in einer Gesamtfläche von mehr als 13.000 Quadratkilometern und besteht seit 1994. Fast das gesamte Gebiet ist als Wildnis ausgewiesen. Hier leben einige seltene Arten, die sich den harschen Bedingungen angepasst haben. Insgesamt leben hier mehr Arten als man allgemein annehmen könnte, unter anderem Luchse, Pumas und das seltene Dickhornschaf. Im Visitors Center des Nationalparks bei Furnace Creek an der State Route 190 informieren Park Rangers über die Spezies und bieten Wanderungen an. Wer das Areal selbst erkunden möchte, findet mehrere hundert Kilometer asphaltierter Straßen und ein Vielfaches an unbefestigten Wegen, die zum Wandern, Mountain Bike- Fahren und für Erkundungen mit dem Auto genutzt werden können. Wegen der Temperaturen ist die Zeit von Oktober bis Mai die Hauptreisezeit für das Death Valley.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen einige Aussichtspunkte auf besonders herausragende landschaftliche Formationen sowie als Attraktion der besonderen Art, Scotty´s Castle. Diese zweistöckige Villa im spanischen Stil wurde ab 1922 im Auftrag von Albert Johnson,eines wohlhabenden Geschäftsmanns aus Chicago gebaut, dem von einem Mann namens Walter Scott eine glorreiche Zukunft der Gegend mit Goldfunden und verborgenen Schätzen vorgegaukelt worden war. Johnson verlor sein Vermögen bald darauf und versuchte, das Anliegen an die Regierung zu verkaufen, die jedoch ablehnte. Erst im Jahr 1970 kaufte die Bundesregierung das Gebäude von der mit nach Johsnons Tod mit der Verwaltung beauftragten Stiftung. Heute ist das Haus in geführten Touren zu besichtigen.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit im Death Valley ist Badwater, der mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel tiefste Punkt Nordamerikas. Hier ist der Boden komplett mit abgelagertem Salz bedeckt. Gelegentliche Regenfälle bedecken das Salz mit einer dünnen Wasserschicht, die jedoch innerhalb kürzester Zeit verdunstet. Einen besonders guten Blick auf Badwater hat man von Dante´s View, einem Aussichtspunkt in Höhe von 1669 Metern auf einem Berg der das Tal umgebenden Black Mountains. Eine andere Form der Salzablagerung bildet der Golfplatz des Teufels, Devil´s Golf Course. Diese Stelle liegt höher als Badwater, so dass hier seltener Regen vorkommt und das Salz bizarre Figuren geformt hat.CA Death Valley Blüten

Stichwort Regen: Normalerweise fällt das ganze Jahr über so gut wie gar kein Niederschlag im Tal des Todes. Wenn es dann aber einmal richtig regnet, so wie es alle paar Jahre vorkommt, dann wachen die Samen der Pflanzen auf, die oft über Jahre im Boden gelagert waren. Das Ergebnis ist eine einzigartige Blütenvielfalt, die bei diesen Gelegenheiten das Death Valley für einige Tage in ein Wildblumenparadies verwandelt. Diese Gelegenheiten locken oft viele tausend Besucher an, die sich das kurze Schauspiel nicht entgehen lassen wollen. 

Nicht Salz, sondern Sand formt die Mesquite Sand Dunes im nördlichen Teil des Tals. Die Sanddünen sind bis zu 200 Meter hoch und wurden bereits mehrfach als Kulisse für Hollywoodfilme genutzt. Eine ganz besondere, in der Nähe der Dünen gelegene Sehenswürdigkeit ist die Racetrack Playa, ein zeitweise ausgetrockneter See, über dessen Boden sich auf mysterlöse Art Felsbrocken bewegen und dabei sichtbare Spuren auf dem Untergrund hinterlassen. Es existieren unterschiedliche wissenschaftliche Erklärungsansätze für das Phänomen, dass hunderte Kilogramm schwere Felsen über eine Fläche wandern - häufig sogar in nicht geraden Linien und entgegen des leichten Gefälles des Bodens - letztlich beweisen ließ sich bisher aber keine der Hypothesen. Ausgangspunkt für Entdeckungen im Tal des Todes ist häufig die 30 feste Einwohner zählende Ortschaft Furnace Creek, Standort eines Resorthotels und des Visitor Information Centers.


 

 

 

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