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California

 

Santa Barbara

CA Santa Barbara

Einwohner:

88.400

Lage:

Pazifikküste, Grossraum Los Angeles

Beinamen der Stadt:

The American Riviera

Offizielle Flagge:

Santa Barbara

Santa Barbaras Popularität bei Touristen hängt nicht zuletzt mit der Lage der Stadt zusammen. Sie liegt direkt am Pazifik, in etwa 2 Stunden ist man von hier aus in der Megastadt Los Angeles und an das Stadtgebiet angrenzend liegt der Los Padres National Forest, ein riesiges Naturschutzgebiet mit diversen Freizeitmöglichkeiten und die Santa Ynez Mountains sorgen für das Hintergrundbild. Vor der Küste Santa Barbaras liegt mit den Channel Islands darüber hinaus ein Nationalpark. Betrachtet man dazu noch das mediterane Klima mit milden Wintern und einer angenehmen Brise im Sommer, ist das Touristenziel geradezu perfekt.

Die 1786 errichtete Franziskaner-Mission Santa Barbara, begründet zur Bekehrung der in der Region lebenden Chumash-Indianer, bildete die Keimzelle der Stadt. Die Mission wurde bei einem Erdbeben 1812 zerstört und anschliessend wieder aufgebaut. Das so entstandene Missionsgebäude wird auch heute noch als Kirche genutzt und ist darüber hinaus für Besucher geöffnet, die sich an dem kleinen Museum und der gepflegten Gartenanlage erfreuen. Die Mission liegt an der Mission Street und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. 

Schon im Dezember 1846, als der Krieg zwischen Amerika und Mexico noch im Gange war, fiel Santa Barbara kampflos an die Amerikaner. Unter den neuen Herrschern entwickelte sich die Stadt schnell, die Einwohnerzahl verdoppelte sich zwischen 1850 und 1860. Im Gegensatz zu fast allen Städten im Westen des Landes bekam Santa Barbara kein schachbrettartiges Strassennetz, hauptsächlich weil sich der damit beauftragte Landvermesser gehörig vertat. 1872 wurde ein Pier errichtet, Stearns Wharf, damals der längste an der Küste, was die Anlieferung von Waren auf dem Seeweg und die Ankunft von Besuchern deutlich erleichterte. Der Pier ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt. Hier findet man mehrere Restaurants und Geschäfte sowie das Ty Warner Sea Center, ein Teil des Museums of Natural History, in dem Besucher die Tierwelt des Meeres entdecken können. Das Center ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Mit dem Anschluss von Los Angeles an das Eisenbahnnetz 1887 war auch der Landweg nach Santa Barbara um ein Vielfaches einfacher. Zur gleichen Zeit trieb man die Promotion für die Stadt als Urlaubsziel voran, was schnell Erfolge brachte. Wenig später brachte die Entdeckung von Öl vor der Küste der Stadt einen erneuten Boom, gefolgt von der Ansiedlung mehrerer Filmstudios.

Im Jahr 1925 traf ein starkes Erdbeben die Stadt und zerstörte einen grossen Teil der Gebäude. Schnell wurde Santa Barbara wieder aufgebaut, wobei man auf Rekonstruktionen weitestgehend verzichtete und lieber neu baute. Dabei orientierte man sich in erster Linie am Architekturstil des Spanish Colonial Revival, der den Kolonialstil der Spanier wiederbelebte. Einige sehr sehenswerte Gebäude sind in diesem Rahmen entstanden, zum Beispiel das County Courthouse an der Anacapa Street, das besichtigt werden kann. Nach dem Zweiten Weltkrieg, währenddessen Santa Barbara Standort eines Marinestützpunkts war, erlebte die Stadt einen erneuten Bevölkerungszuwachs. 1969 kam es zu einer Ölpest an den Stränden Santa Barbaras, als mehrere Zehntausend Barrel Rohöl aus einer Bohrquelle vor der Küste ausliefen. Die ohnehin bereits angespannten Beziehungen zwischen der Bevölkerung und den Ölfirmen erreichten ihren Tiefpunkt und in der Folge wurde die ansässige Ölindustrie gegen sauberere Unternehmungen ausgetauscht. Zugleich wurde die künftige Bevölkerungszahl der Stadt begrenzt. Bei verheerenden Waldbränden in den Jahren 1977, 1990 und 2008 wurden jeweils hunderte Häuser in Santa Barbara ein Opfer der Flammen.

Einen Einblick in die Geschichte der Stadt erhalten Besucher, ebenso wie an der Mission Santa Barbara, angesichts des Presidio of Santa Barbara an der Strasse East Canon Perdido in Downtown. Das Originalgebäude wurde 1782 errichtet und diente den damaligen spanischen Kolonialherren als Militärposten. Im Laufe der Zeit wurde das Presidio von mehreren Erdbeben teilweise zerstört, ab den 2000er Jahren begann eine aufwendige Rekonstruktion der Anlage. An das spanische Erbe Santa Barbaras erinnert die seit den 1920er Jahren stattfindende jährliche Fiesta im August mit vielen Veranstaltungen und einem traditionellen Festzug. Ähnliches erlebt die Stadt im Juni, jeweils am Wochenende nach der Sommersonnenwende, wenn anlässlich der Summer Solstice Parade bis zu 100.000 Menschen erwartet werden, die an dem äusserst farbenfrohen Festzug zum Alameda Park, einem seit 1880 bestehenden Stadtpark, teilhaben wollen. Ein weiterer wichtiger Termin im Veranstaltungskalender ist das Santa Barbara Film Festival im Januar. An jedem Sonntag trifft man sich am Cabrillo Boulevard, wo die traditionelle Arts and Crafts Show stattfindet, eine grosse Schau lokaler Künstler und Kunsthandwerker, die hier ihre Produkte zum Verkauf anbieten.    

Wer die sonnige Seite Santa Barbaras kennenlernen möchte, den zieht es in erster Linie zum East Beach, in dessen Nähe die meisten der Touristenhotels der Stadt zu finden sind. Der Sandstrand ist regelmässiger Austragungsort für Turniere im Beach Volleyball. An West Beach dagegen ist Schwimmen nicht gestattet, hierher kommt man zum Surfen und Segeln. Am Leadbetter Beach bietet sich Gelegenheit sowohl zum Surfen als auch zum Baden. Der Arroyo Burro Beach ist ein beliebter Strand für Familien, die hier auch ein Restaurant und Grasflächen vorfinden, die zum Picknick einladen. Etwas oberhalb dieses Strands befindet sich die Douglas Family Preserve, ein öffentlicher Park direkt am Meer mit einem Netz an Spazierwegen.

Unter den Museen der Stadt ist das Santa Barbara Museum of Natural History erwähnenswert. Dieses bereits 1916 gegründete Museum befindet sich im Vorort Mission Canyon und zeigt eine Vielzahl künstlerischer Darstellungen der Natur. Zum Museum gehört auch Planetarium. Die Ausstellungen sind täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An der State Street in Downtown befindet sich ausserdem das Santa Barbara Museum of Art, das eine grosse Bandbreite von Kunst ausstellt, angefangen von afrikanischen Skulpturen über französische Impressionisten bis hin zu einer Asien-Ausstellung mit Werken unter anderem aus China und Indien. Ebenfalls zum Museum gehört die Alice Schott Doll Collection, eine Sammlung von Puppen aus drei Jahrhunderten. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


 

 

 

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