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Sequoia Nationalpark

Sequoiadendron, so lautet der biologische Name des Riesenmammutbaums und von diesem leitet sich der Name des Nationalparks in der südlichen Sierra Nevada ab, der direkt an den Kings Canyon Nationalpark anschliesst. Der mehr als 1600 Quadratkilometer Park ist Heimat einer grossen Zahl dieser beeindruckenden Baumriesen, vor allem im Giant Forest, einem Waldstück auf etwa 1800 Metern Höhe, in dem fünf der zehn grössten Bäume der Erde nach Volumen stehen. Zu diesen gehört auch der berühmte General Sherman Tree, der eine Höhe von fast 84 Metern und einen Umfang von mehr als 30 Metern aufweisen kann. Ein anderer Mammutbaum mit stolzen 84 Metern Länge, der aber gefallen ist, stellt einen weiteren Anziehungspunkt dar, denn in seinen Stamm wurde ein Rechteck geschnitten, so dass er jetzt auf einer der Strassen im Park als Tunnel dient.

CA Sequoia

Zu den weiteren, besonders sehenswerten Punkten des im Jahre 1940 eingerichteten Sequoia Nationalparks zählt Crescent Meadow, eine von Mammutbäumen umstandene Lichtung am Ende des High Sierra Trails, einem der zahlreichen Wanderwege im Park., und Moro Rock, ein 75 Meter hoher Granitfelsen in der Nähe des Giant Forest, der per Shuttlebus erreichbar ist. Von der Spitze des Moro Rock geniesst man einen guten Blick über einen weiten Teil des Nationalparks. In den 1930er Jahren wurden 400 Stufen in den Felsen geschlagen, über die man zum Gipfel gelangt. Daneben findet sich im Park ein ausgedehntes Höhlensystem, das in Führungen besucht werden kann. In den mehr als 200 Höhlen, die teilweise bis zu einem Kilometer Länge haben, finden sich Stalaktiten, Fossilien und Mineralien.

Weite Teile des Nationalparks sind als Wildnisgebiet gekennzeichnet, die man nicht mit dem Auto erreichen kann. Dennoch gibt es fünf ausgewiesene Strecken, von denen aus man als Autofahrer viel vom Park sehen kann. Ebenso sind längere und kürzere Strecken für Spaziergänge und Wanderungen ausgewiesen. Weiterhin bietet der Sequoia National Park gute Möglichkeiten für Kletterer. Im Sommer gibt es ausserdem die Möglichkeit, den Park vom Pferderücken aus zu erkunden. Für Übernachtungen stehen neben einer ganzjährig geöffneten Lodge, etwa 23 Kilometer vom Eingang entfernt, mehrere Campingplätze zur Verfügung. Reservierungen sind vor allem für die Sommermonate empfohlen.

Auch der höchste Berg der 48 US-Bundesstaaten auf dem Festland liegt innerhalb der Grenzen des Nationalparks. Der 4421 Meter hohe Mount Whitney wurde erstmals 1873 bestiegen, heute führen Wege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zum Gipfel. Mit einer Genehmigung vom US Forest Service dürfen diese Wege in den Sommer- und Herbstmonaten genutzt werden. Knapp unterhalb des Gipfels befindet sich eine Forschungsstation der Smithsonian Institution.

Der National Park Service verfolgt eine besondere Strategie, was Waldbrände angeht. Man bekämpft diese nicht grundsätzlich, sondern lässt sie kontrolliert geschehen, weil man die Erkenntnis gewonnen hat, dass durch Feuer der Boden für die Sequoias genährt wird und Brände den Bäumen selbst keine Schäden zufügen. 

 

 

Weitere Informationen über den Sequoia Nationalpark auf den Webseiten des National Park Service.


 

 

 

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