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Silicon Valley

Jeder Mythos braucht eine gute Geschichte und so beginnt der Mythos des Silicon Valley, der berühmten und sinnbildlich gewordenen Heimat unzähliger Unternehmen aus der IT- und Hightech-Branche mit einer Garage an der Addison Avenue in Palo Alto, in der die Freunde David Packard und William Hewlett im Jahr 1938 mit einem Startkapital von 538 Dollar eine Firma gründeten.

Wo genau das Silicon Valley (“silicon” bedeutet übrigens “Silizium”, ein chemisches Element, das besonders zum Bau von Halbleitern benutzt wird) anfängt und wo es aufhört, liegt mehr oder weniger im Auge des Betrachters, vor allem da sich viele Firmen inzwischen im erweiteren Umland niedergelassen haben.

CA Silicon Valley Garage

Der gebräuchlichsten Betrachtungsweise zufolge umschliesst das Silicon Valley das gesamte Santa Clara Valley inklusive der Millionenstadt San Jose, das südlich der San Francisco Bay liegt und früher vor allem für die Verarbeitung von Früchten bekannt war und auch heute noch stellenweise landwirtschaftlich geprägt ist sowie ein Weinanbaugebiet mit gutem Ruf beinhaltet. Auch die angrenzenden Städte Palo Alto, Newark und Fremont zählen zum Silicon Valley - ein Begriff, der 1971 von einer Zeitschrift erfunden worden war - , obwohl sie nicht im Santa Clara Valley liegen.

Stanford University war die treibende Kraft hinter der Entwicklung des Silicon Valley. Der Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der angesehenen Universität, Frederick Terman, hatte die Idee zum Aufbau eines Industrie- und Forschungsparks auf den den Campus umgebenden, zur Universität gehörenden Ländereien. Terman gilt heute als Vater des Silicon Valley, denn schon kurz nach Gründung des Technologieparks zogen die ersten Unternehmen ein, in erster Linie solche, die von Stanford-Absolventen gegründet worden waren. Seine ehemaligen Studenten Hewlett und Packard überzeugte Terman persönlich vom Umzug aus der Garage im Jahr 1954. Kurz darauf folgten die ersten Hersteller von Halbleitern, dann Computerbauer und Softwarefirmen. Eines der Kennzeichen der Entwicklung des Silicon Valley ist, dass sich die hier ansässigen Firmen gegenseitig weiter bringen, indem Produkte entwickelt werden, die denen eines anderen Unternehmens nützlich sind. In immer grösseren Mengen flossen Investmentgelder in die Region, in der auch die Forscher von der Stanford University Meilensteine erreichten, zum Beispiel mit der Erfindung der Computermaus im Jahr 1963. Auch die Absolventen der nahen San Jose State University spielten eine wichtige Rolle und nahmen bald entscheidende Positionen in vielen der Unternehmen ein. Zudem unterhalten inzwischen einige andere Universitäten Zweigstellen im Silicon Valley.

Heute sind fast alle namhaften Unternehmen der Computer-, Software- und Internetbranchen im Silicon Valley zumindest mit einer Niederlassung vertreten. Zu den ansässigen Firmen gehören unter anderem Apple, Google, Ebay, Intel, Sun, Yahoo, Oracle, Adobe, Facebook, Palm, Electronic Arts und AMD. Auch europäische Unternehmen wie Siemens, Nokia, SAP oder Opera können auf eine Präsenz im Valley nicht verzichten.

San Jose ist die grösste und damit bedeutsamste Stadt der Region. Neben dieser Millionenstadt zählen viele weitere Orte zum Silicon Valley. Palo Alto mit seinen 61.000 Einwohnern ist Standort des Stanford Research Parks, der als Keimzelle des Silicon Valley gilt und noch immer mehrere bekannte Unternehmen, unter anderem Hewlett-Packard und Facebook, beherbergt. Die Stadt ist für ihre liberale Atmosphäre und hohe Lebensqualität bekannt und weist mit dem Arizona Cactus Garden auf dem Campus der Stanford University eine kostenlos zugängliche Sehenswürdigkeit auf.

Die etwa 30.000 Einwohner zählende Stadt Saratoga ist in erster Linie Wohnstadt mit eher kleinstädtischem Charme. Die Stadt hat eine im Durchschnitt eher wohlhabende Bevölkerung, was sich unter anderem in exklusiven Shoppinggelegenheiten ausdrückt. Saratoga ist Heimat einiger Weinkellereien.

Das benachbarte Sunnyvale ist unter anderem Sitz von AMD und Yahoo. Die Stadt mit 132.000 Einwohnern lässt sich in eine südliche Hälfte mit Wohngebieten und eine nördliche Hälfte, in der in erster Linie Firmen zuhause sind, unterteilen. Südlich schliesst sich die Stadt Cupertino mit knapp 51.000 Einwohnern an, wo sich unter anderem der Hauptsitz der Firma Apple befindet. Demographischen Erkenntnissen zufolge ist Cupertino die grösste der amerikanischen Städte, deren Bewohner ein durchschnittliches Jahreseinkommen von mehr als $ 100.000 haben. Die Stadt ist relativ jung und in weiten Teilen an einem Masterplan orientiert gebaut worden. Freitags findet hier ein Farmer’s Market statt, auf dem Obst und Gemüse aus der Umgebung angeboten werden.  Auf der anderen Seite von Sunnyvale liegt mit der Stadt Mountain View der Sitz der Firma Google, dessen Campus namens Googleplex selbst inzwischen zu einer Touristenattraktion geworden ist. Dank des Unternehmens gibt es in der ganzen, mehr als 70.000 Einwohner zählenden Stadt kostenlosen, drahtlosen Internetzugang. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Computer History Museum am North Shoreline Boulevard und die Downtown rund um die Castro Street mit einer vielfältigen Auswahl an Restaurants und Geschäften.

Westlich von Mountain View liegt mit Los Altos eine der reichsten Städte der USA gemessen am Durchschnittseinkommen der knapp 28.000 Einwohner. Die ehemals landwirtschaftlich geprägte Stadt ist heute vor allem eine Wohnstadt mit einigen namhaften Bewohnern und Standort eines History Museums, das die Entwicklung von Los Altos und der umliegenden Städte nachzeichnet. Das benachbarte Los Altos Hills ist eine eigenständige Stadt mit etwa 8000 Einwohnern.

Südlich von Saratoga liegt der Ort Los Gatos, ebenfalls früher ein von der Agrarwirtschaft geprägter Ort, in dem heute etwa 29.000 Menschen leben und dass trotz seiner Nähe zu San Jose kleinstädtischen Charakter bewahrt hat. In den kleinen Läden der fussgängerfreundlichen Dowtown finden sich vor allem Antiquitäten. Die knapp 40.000 Einwohner zählende Stadt Campbell grenzt in Richtung Nordosten an. Campbell hat einige Shoppingcenter, dient aber vorrangig als Wohnstadt. Sehenswert ist das im Tudor-Stil erbaute Aisnley House, das 1990 an seinen jetzigen Platz an der Grant Avenue versetzt wurde und heute ein Museum zur Stadtgeschichte beherbergt.  


 

 

 

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