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Die meisten Besucher genießen den Blick in die Schlucht vom Scenic Drive aus, einer sieben Meilen langen Strasse am Südrand, die an 12 Aussichtspunkten vorbei führt. Eine bisweilen sehr steile, gefährliche Strasse, die East Portal Road, führt zum Gunnison River herunter. Über mitunter mögliche Strassensperrungen informiert das Visitor Center am Südrand. Hier gibt es auch eine kleine Ausstellung über Geschichte und Natur des Gebiets, Broschüren und Informationen zu den sonstigen Freizeitmöglichkeiten im National Park.
Zu diesen zählt in erster Linie das Klettern, das allerdings nur erfahrenen Kletterern zu empfehlen ist. Um die steilen Wände zu bezwingen, ist eine kostenlose Erlaubnis (permit) im Visitor Center einzuholen. Dasselbe gilt für das Kayakfahren, was ebenfalls nur Fortgeschrittenen zu empfehlen ist. Zum Angeln benötigt man einen vom Bundesstaat Colorado ausgestellten Angelschein. Wer innerhalb des Parks campen möchte, kann dies an mehreren Stellen tun, dies ist allerdings kostenpflichtig. Ansonsten gibt es zum Beispiel in Montrose einige Hotels.
Ganz verwegene und vor allem erfahrene Outdoor-Fans widmen sich im Canyon dem Rafting, allerdings nicht innerhalb des Nationalparks, da die Stromschnellen dort zu gefährlich sind. Etwas unterhalb, innerhalb der Gunnison Gorge Conservation Area, ist das Wasser immer noch gefährlich, hier aber bieten einige Firmen Raftingtouren an. So bleibt es innerhalb des National Parks in erster Linie bei etwas ruhigeren Betätigungen. Wandern ist eine beliebte Beschäftigung - es gibt Strecken entlang der Ränder des Canyon, geübte Wanderer können sich aber auch auf eigene Faust nach unten wagen. Besonders im Winter sollte man dies jedoch nicht ohne entsprechende Ausrüstung angehen. Wer das tut, hat eventuell die Gelegenheit, die im Nationalpark lebenden Tiere zu entdecken. Neben Hirschen und Adlern gibt es unter anderem auch Koyoten und Wapitis in dem Gebiet.
Link: Black Canyon of the Gunnison auf den Seiten des National Park Service
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