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Detroit

 

Sehenswertes

Detroit International RiverfrontMI Detroit Riverfront
Das in den letzten Jahren mit hohem finanziellen Einsatz stark aufgewertete Ufer des Detroit River zwischen Ambassador Bridge - die Detroit mit dem kanadischen Windsor auf der anderen Flussseite verbindet - bis zur Belle Isle ist das Vorzeigeobjekt der Stadt. An der Riverfront findet immer Ende Juni das Highlight im Veranstaltungskalender von Detroit statt, das gemeinsam mit den kanadischen Nachbarn ausgerichtete International Freedom Festival.
Entlang des Flussufers befinden sich, auf einer Länge von fast neun Kilometern, Wohngebäude, Läden, Parks und Hotels. An all dem kommt vorbei, wer entweder zu Fuß oder per Fahrrad den Riverwalk benutzt, der sich über die gesamte Länge der Riverfront erstreckt, ergänzt um Parkbänke und Angelpiers. Dabei passiert man auch Hart Plaza, der Platz für große öffentliche Veranstaltungen vor der Kulisse der Skyline Detroits, sowie das Detroit Dock, wo große Kreuzfahrtschiffe anlegen. Hart Plaza ist alljährlich am Labor Day- Wochenende der Schauplatz des Detroit International Jazz Festivals. Gleich nebenan befindet sich der Chene Park mit seinem 6000 Plätze fassenden Amphitheater, das im Sommer für Freiluftkonzerte genutzt wird. Gleich nebenan liegt der William G. Milliken State Park, der ein Naturschutzgebiet umfasst, in dem vor allem Wasservögel ein Zuhause finden. 


Renaissance Center
Ein Komplex aus sieben Wolkenkratzern, der die Skyline Detroits nachhaltig prägt, bildet die Zentrale des Automobilkonzerns General Motors. Die ursprünglich 1977 errichteten und 2004 umfassend renovierten Türme beherbergen außerdem ein Hotel und ein großflächiges Einkaufszentrum. Das Hotelgebäude in der Mitte des Komplexes ist mit 222 Metern das höchste Gebäude Detroits. Die Renovierung des RenCen genannten Centers und die Erweiterung um den fünf Stockwerke hohen Wintergarden war ein entscheidender Schritt in der umfassenden Wiederbelebung der International Riverfront, zu der General Motors mehr als $ 130 Millionen spendete.


Belle Isle
Die knapp vier Quadratkilometer große Insel im Detroit River, mit der Stadt über eine Brücke verbunden, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Insel wurde in den 1880ern durch den Landschaftsplaner Olmsted gestaltet und ist der Standort des Belle Isle Aquarium (900 Inselruhe Avenue, geöffnet Freitag-Sonntag 10-16Uhr). Das Aquarium, bis dahin das älteste noch bestehende im ganzen Land, hatte wegen der Finanzprobleme der Stadt 2005 schließen müssen und wurde von Freiwilligen 2012 wiedereröffnet. Eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit ist das Anna Scripps Whitcomb Conservatory, ein sehenswerter botanischer Garten mit tropischen Pflanzen und Kakteen, vor allem aber mit einer großen Sammlung von Orchideen. Das 1904 errichtete Conservatory ist der älteste botanische Garten der USA. Daneben findet sich auf Belle Isle das Dossin Great Lakes Museum (100 Strand Drive, geöffnet Freitag-Sonntag 10-16 Uhr), das zwar eher klein und überschaubar, aber wegen seiner Darstellung der maritimen Geschichte der Grand Lakes durchaus interessant ist. Auf der Belle Isle befinden sich weiterhin zahlreiche Skulpturen, ein Yachtclub, ein Golfplatz und ein 800 Meter langer öffentlicher Badestrand.


Detroit Zoo
Die Detroit Zoological Society betreibt zwei Einrichtungen in der Stadt. Der Belle Island Nature Zoo ist derzeit in erster Linie ein Naturschutzgebiet, das die Feuchtgebiete auf der städtischen Flussinsel bewahren soll und wo ein Rudel Damhirsche lebt. Die Tiere sind Nachfahren der einst auf der Insel frei lebenden Herde. Der Detroit Zoo befindet sich in Royal Oak (8450 West 10 Mile Road, täglich geöffnet, Sommer 9-17 Uhr, Winter 10-16 Uhr) und erstreckt sich über mehr als 50 Hektar. Insgesamt leben mehr als 3000 Tiere in dem Zoo, der verschiedene thematische Abschnitte enthält, von afrikanischen Wäldern und dem australischen Outback bis hin zum Schmetterlingsgarten und der Arktis. Der Stadtrat hatte 2006 aus finanziellen Gründen bereits die Schließung des seit 1883 bestehenden Zoos beschlossen, löste damit aber einen Proteststurm aus. Der Zoo verzeichnet mehr als 1,4 Millionen Besucher im Jahr. 


Greektown
Der ursprünglich von griechischen Einwanderern begründete Stadtteil rund um die Monroe Street ist so etwas wie das Entertainmentviertel Detroits, nicht zuletzt wegen eines hier angesiedelten Spielcasinos. Zwischen Gebäuden, die dem klassischen griechischen Stil nachempfunden sind, flanieren hier viele Besucher, unter anderem, um die zahlreichen griechischen Restaurants zu besuchen. Das Viertel ist als Historic District denkmalgeschützt. Zu den Sehenswürdigkeiten im Stadtteil gehört die St. Mary Roman Catholic Church (646 Monroe Street), die 1834 vor allem für die deutschen Einwanderer gebaut worden war.


Cultural Center
Im passenderweise Cultural Center genannten Stadtteil Detroits finden sich gleich mehrere interessante Museen. Zu diesen gehört das mehr als 100 Galerien und insgesamt 65.000 Kunstwerken bestehende Detroit Institute of Arts (5200 Woodward Avenue, geöffnet Dienstag-Donnerstag 9-16 Uhr, Freitag bis 22 Uhr, Wochenende 10-17 Uhr) mit besonderem Schwerpunkt auf amerikanischer Kunst, das zu den bedeutendsten Kunstmuseen des ganzen Landes gezählt wird. Vor allem der Bestand an amerikanischer Malerei ist herausragend.
In einem 1997 neu erbauten Gebäude befindet sich das Wright Museum of African American History auf dem Gelände der Wayne State University (315 East Warren Avenue, geöffnet Dienstag-Samstag 9-17 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr), das sich auch als Platz zur künstlerischen Entwicklung und Entfaltung für die Öffentlichkeit versteht sowie eine der bedeutendsten Sammlungen afro-amerikanischer Kunst besitzt. Zum Cultural Center gehört auch das historische Viertel East Ferry Avenue Historic District mit etlichen historischen Gebäuden aus unterschiedlichen architektonischen Stilrichtungen.


Motown Museum
Wer auf der Suche nach dem Detroit-typischen “Motown”- Sound ist, findet sachdienliche Hinweise in einem ehemaligen Fotostudio. Berry Gordy kaufte das Gebäude 1959 und wandelte es in ein Tonstudio um. Die “Hitsville USA” (2648 West Grand Boulevard, geöffnet Dienstag-Samstag 10-18 Uhr) wurde dank des Erfolgs bald größer. Heute steht die Wiege des Motown-Sound für Besucher offen und ist ein Museum, in dem zahlreiche sehenswerte Memorabilien aus der Musikgeschichte gezeigt werden.  


 

 

 

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