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Die Verwicklung der USA in militärische Konflikte außerhalb des eigenen Landes im 20. Jahrhundert, insbesondere in Korea und Vietnam, sind zum größten Teil auf die so genannte Domino-Theorie zurückzuführen, welche die Außenpolitik der USA während des Kalten Krieges nachhaltig beeinflusst hat. Die US-Regierungen waren in ihrer Rolle als westliche Supermacht darum bemüht, ein Ausbreiten des kommunistischen Systems in der Welt zu vermeiden. Die Erfahrungen nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als weite Teile Osteuropas hinter dem Eisernen Vorhang verschwanden,
Die Theorie geht auf den 34. US- Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurück, der in Bezug auf Vietnam 1954 äußerte, dass bereits ein kleiner Sieg des Kommunismus ausreichen würde, um eine ganze Kette von Effekten auszulösen, was einer schnellen Weiterverbreitung des Kommunismus gleichkommen würde. Die USA hatten bereits zuvor versucht, der Ausbreitung des sowjetischen Einflussbereichs entgegen zu wirken, etwa mit dem Marshall-Plan und den finanziellen Hilfen für Staaten wie Griechenland und die Türkei nach der Truman-Doktrin.
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