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Florida

Besonders sehenswert an Floridas Atlantikküste

  • Fort Lauderdale:           Der beliebte Urlaubsort liegt nur ein paar Autominuten nördlich von Miami. Die Stadt wird gerne als Venedig von Amerika bezeichnet, weil ein ausgedehntes Netz von Kanälen das Stadgebiet durchzieht, die an ihren Ufern von Privathäusern, aber auch einigen Restaurants und Hotels gesäumt werden, vor allem aber von vielen Jachten befahren werden. Fort Lauderdale ist ein Zentrum für den Bau und Unterhalt von Jachten; mehr als 40.000 Boote sind hier zugelassen. In der Stadt findet jährlich die weltgrößte Bootsausstellung, die International Boat Show, statt. Auch etwas größere Schiffe sind in Fort Lauderdale häufig zu sehen, der Hafen der Stadt Port Everglades zählt zu den wichtigsten Häfen für Kreuzfahrten in die Karibik. Diese sorgen für einen großen Teil der 10 Millionen Besucher im Jahr, während das große Convention Center für einen weiteren großen Anteil sorgt. Insgesamt hat sich das Publikum in Fort Lauderdale in der letzten Zeit gewandelt, die früher in Massen hier eintreffenden Studenten zur Spring Break- Zeit sind seltener geworden, dafür sieht man nun mehr Familien und wohlhabende Reisende, ebenso wie eine beachtliche Zahl schwuler und lesbischer Gäste. Dem Umstand des Wandels wurde durch den Bau einer Vielzahl neuer Hotels und Ferienwohnungen in Downtown Rechnung getragen. Diese konzentrieren sich vor allem am Las Olas Boulevard, an dem sich auch viele Restaurants, Bars und kleine Geschäfte finden. Insgesamt zählt die Stadt mehr als 4000 Restaurants. Zu den Sehenswürdigkeiten abseits der Strände zählt die International Swimming Hall of Fame mit Museum und das naturwissenschaftliche Museum of Discovery and Science.
  • Boca Raton:        Der Austragungsort von berühmten Tennis- und Poloturnieren ist eigentlich weniger eine Stadt als eine Ansammlung privater, umzäunter Wohngebiete wohlhabender Teilzeiteinwohner. Die Stadtväter bemühen sich, unter anderem durch das Verbot von Autohändlern und großflächiger Werbetafeln im Ort, um ein sauberes und ansprechend gestaltetes Gesamtbild. Auf der anderen Seite gilt die Stadt nicht nur als beliebter Aufenthaltsort von hochrangigen Mafia-Angehörigen, sondern ist nach Ansicht von Experten auch die Stadt, aus der weltweit die meisten Spam-Emails verschickt werden. Die weitere Entwicklung Boca Ratons geht immer mehr in Richtung Westen, wo nach wie vor neue Wohnanlagen entstehen. Der eigentliche Ortskern geriet dabei immer weiter ins Abseits und wurde nur durch hochkarätige Investitionen wiederbelebt. Mittelpunkt von Downtown ist Mizner Park, eine Einkaufsgegend für den edleren Geschmack, wo sich auch ein Amphitheater für Veranstaltungen und das Boca Raton Museum of Art befinden.
  • Palm Beach / West Palm Beach:      Auch Palm Beach gilt als ein Urlaubsort der wohlhabenderen Gesellschaft. Entsprechend gepflegt wirkt das Gesamtbild des Ortes mit seinen zahlreichen Tennis- und Golfplätzen. Der Ort wurde von Henry Flagler gegründet, der mit seiner Eisenbahnlinie weite Teile Floridas erst erschlossen hatte. Als Mittelpunkt und Keimzelle der Stadt ließ er The Breakers bauen, damals das größte Hotel der Welt, heute eine der edelsten Hoteladressen der USA und Bestandteil des nationalen Registers historischer Stätten.Die Ansiedlung am anderen Ufer des Lake Worth war ursprünglich zur Unterbringung der Bediensteten errichtet worden, hat sich inzwischen aber zum weitaus größeren Ort entwickelt. West Palm Beach zählt heute mehr als 100.000 Einwohner und erlebt ein stetiges Wachstum. Neben den vielen neuen Gebäuden in der Skyline und dem CityPlace, dem neuen Entertainment- und Shoppingdistrikt, hat man auch die historischen Stadtviertel wie El Cid, Northwest oder Central Park wiederentdeckt und renoviert. Freunde von Kunst und Kultur kommen im Norton Museum of Art mit seiner Sammlung europäischer und amerikanischer Kunst oder bei den Veranstaltungen im Kravis Center for the Performing Arts auf ihre Kosten. Viele Besucher zählt auch das seit 1982 stattfindende SunFest, ein Musikfestival direkt am Wasser oder das seit 1996 bestehende Palm Beach International Film Festival.
  • Celebration:     Die Kleinstadt mit nur etwas mehr als 2000 Einwohnern in unmittelbarer Nähe des Walt Disney World Resort hat seit seiner Gründung einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil er nach einem Masterplan des Disney-Konzerns errichtet und regiert wurde. Mehr dazu...
  • Cape Canaveral:        Die Halbinsel ist in erster Linie durch das hier ansässige Kennedy Space Center bekannt geworden, von dem aus die NASA Raketen starten lässt. Air Force Bases auf dem Cape dienen unter anderem dem Test weiterer Raketen. Das Space Center gehört zu den größten touristischen Attraktionen der USA. Besucher können sich die Raketen im Rocket Garden ansehen, sich über die Geschichte der Raumfahrt informieren oder sich in Führungen und Touren verschiedenen Einrichtungen innerhalb des ansonsten streng abgeschirmten Bereichs näherbringen lassen. Mit dem Space Mirror Memorial wurde den im Dienst ums Leben gekommenen Astronauten ein Denkmal gesetzt. Neben der Bedeutung für die Raumfahrt hat das Cape mit Port Canaveral auch einen wichtigen Kreuzfahrthafen. Einen großen Teil des Capes nimmt die Merrit Island National Wildlife Refuge ein, ein Naturschutzgebiet, in dem unter anderem Alligatoren, seltene Schildkrötenarten, Adler und Florida-Panther leben.
  • Orlando:        Ehemals eine eher unbedeutende Kleinstadt abseits der Touristenströme an die Strände Floridas, wurde aus Orlando eines der Aushängeschilder der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Themenparks, Shoppingmalls der Superlative und inzwischen 220.000 Einwohner bilden heute einen Ballungsraum, den jährlich fast 50 Millionen Touristen besuchen. Mehr zum Thema...
  • Daytona Beach:        Der Küstenort mit etwa 65.000 Einwohnern ist das ganze Jahr über ein beliebtes Urlaubsziel. Besonders viel Zuspruch erhält die Stadt anlässlich diverser Veranstaltungen, die hier jährlich ausgerichtet werden. Zu diesen zählen die Speedweeks mit verschiedenen hochkarätigen Autorennen inklusive der Daytona 500 im Februar, Bikeweek im März und das Biketoberfest. Daytona Beach ist eng mit dem Motorsport verbunden, der mit dem Daytona International Speedway eine traditionelle Austragungsstätte hier hat. Darüber hinaus ist die Stadt Sitz der NASCAR, des Dachnunternehmes des amerikanischen Motorsports. Wer genug Motorenlärm gehört hat - hier darf man übrigens auch mit dem Auto den Strand befahren - findet in einer der Shopping Malls oder im Bezirk rund die Beach Street mit den kleinen Geschäften des Riverfront Marketplace Abwechslung.
  • St. Augustine:      Der heute etwa 12.000 Einwohner zählende Ort an der nördlichen Atlantikküste Floridas gilt als die älteste bis heute bestehende Ansiedlung der USA, die von den europäischen Siedlern gegründet wurde. Die Stadt besteht seit 1565. Entsprechend kommen viele Besucher hierher, um sich die Beispiele historischer Architektur anzusehen, die St. Augustine zu bieten hat. Zu diesen gehören unter anderem einige Ende des 19. Jahrhunderts errichtete ehemalige Grand Hotels wie das heute zum Antiquitätenmuseum umgewandelte ehemalige Alcazar Hotel oder das Flagler College, das zum Teil im ehemaligen Ponce de Leon Hotel untergebracht ist. Die Hotels wwaren vom Eisenbahnpionier Henry Flagler errichtet worden, der seine reiche Klientel damals in großen Zahlen nach St. Augustine brachte. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der ehemals im Mittelpunkt der Civil Rights-Bewegung stehenden Stadt zählt unter anderem der interessant bemalte Leuchtturm St. Augustine Lighthouse und das spanische Fort Castillo de San Marcos.
  • Jacksonville:        Die Stadt an der nördlichen Grenze Floridas zu Georgia ist die größte im Bundesstaat. Diese Tatsache hat sie vor allem dem Umstand zu verdanken, dass die Stadtgrenzen immer weiter hinausgeschoben wurden und heute fast das gesamte County einnehmen. Gemessen an der Fläche ist Jacksonville sogar die größte Stadt der USA. Sie unterhält ein ausgedehntes System von Parks und Grünanlagen, die gemeinsam mit der Lage an Atlantik und St. Johns River für ein sehr ansprechendes Stadtbild sorgen. Sehenswert sind neben dem Zoo das Museum of Contemporary Art in Downtown. Jacksonville ist Ort mehrerer jährlicher Musikfestivals, unter anderem des Jazz Festivals im April; für Sportfans sind die Heimspiele des NFL-Teams Jacksonville Jaguars im Municipal Stadium interessant.

 

 

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