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Florida

Als Panhandle, zu deutsch Pfannenstiel, bezeichnet man, abgeleitet von den Umrissen Floridas, den nördlichen Teil des Staates, der sich von der Atlantikküste im Osten bis zur Grenze zu Alabama im Westen hinzieht. Hier oben gibt es schneeweiße Strände, ein weniger heißes Klima, so manche echte Südstaaten-Atmosphäre, aber trotzdem noch ruhige, vom Tourismus fast noch unberührte Ecken.

Besonders sehenswert in Floridas Panhandle

  • Pensacola:        Floridas am weitesten westlich gelegene Stadt blickt auf eine vergleichsweise lange und wechselvolle Geschichte zurück. Bereits 1559 gegründet, wehten nacheinander die Flaggen Spaniens, Frankreichs, Großbritanniens, bevor sie zu den Vereinigten Staaten kam, dann zu den Konföderierten Staaten des Südens gehörte und schließlich zurück in die USA gelangten. Pensacola bezeichnet sich daher auch als City of Five Flags. Sehenswert sind das National Museum of Naval Aviation zur Geschichte der Marinefliegerei auf dem Gelände der Pensacola Naval Air Station, wo die Kunstflugstaffel Blue Angels stationiert ist und vor allem der Seville Historic District mit dem Historic Pensacola Village, wo einige gut erhaltene historische Gebäude zu bewundern sind.
  • Panama City Beach:       In Panama City und dem sich anschließenden Panama City Beach ist der Tourismus bereits mit voller Kraft angekommen. Ganz unbescheiden rühmt sich der Ort damit, die schönsten Strände der Welt zu besitzen. Tatsächlich sind die weißen, gepflegten Strände ein wichtiges Argument im Kampf um Touristendollars. Die weitere Entwicklung ist abzusehen, die Preise für Immobilien am Wasser haben sich zuletzt explosionsartig erhöht. Wichtigster Treffpunkt der Menschenmassen ist der Miracle Strip, an dem Bars, Clubs und Restaurants für Entertainment sorgen.
  • Tallahassee:        Floridas Hauptstadt ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen Abgesandten aus den ältesten Städten des Staates, St. Augustine und Pensacola, die sich zunächst nicht hatten einigen können, welche der beiden Städte die Hauptstadt Floridas werden sollte. Die Stadt zählt heute etwa 160.000 Einwohner und zählt noch immer zu den unbekannteren Orten des Sunshine State. Touristen sehen sich hier das Old Capitol an, das 1845 errichtet und in den 1970er Jahren in seiner Funktion von einem wenig attraktiven Neubau abgelöst wurde. Darüber hinaus hat die Stadt, im Gegensatz zu Floridas Metropolen weiter südlich, das Bild der Südstaaten bewahren können und weist einige sehr sehenswerte alte herrschaftliche Villen auf.
  • Apalachicola:      Der nur etwa 2300 Einwohner zählende, an einer Bucht des Golf von Mexico liegende kleine Ort ist einen Abstecher wert, ist er doch Floridas Austerhauptstadt. Eine Vielzahl von Austernzuchtbetrieben gibt es hier, dazu Oyster Bars, also Restaurants, in denen Austern täglich auf der Speisekarte stehen.
  • Seaside:     Ein weiterer Ausflugstipp besonderer Art, denn Seaside ist ein von Grund auf von Architekten und Städteplanern errichteter Ort, der von Experten weltweit viel beachtet wird. Die Häuser, deren Gestaltung recht strikten Vorschriften unterliegt, sind alle in sanften Pastelltönen gehalten. Der Ort war Schauplatz des Films Truman Story.

 

 

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