Florida

 

Geschichte Floridas

Schon seit Urzeiten war Florida Heimat verschiedener Indianervölker. Es dauerte bis zum Jahr 1513, bis der spanische Seefahrer Ponce de Leon das neue Land entdeckte und ihm auch gleich einen neuen Namen gab.  Der Name Floridas stammt vom spanischen pasqua florida, was soviel wie Osterzeit bedeutet, der Zeit, zu der die Entdecker im Mündungsbereich des St. John´s River vordrangen. In der Folgezeit kämpften Spanier und Franzosen um das Gebiet.

St. Augustine , die älteste kontinuierliche Siedlung von Europäern in den heutigen USA, wurde 1665 gegründet, die spanische Krone behielt die Oberhand über Florida. Im 18. und anfangs des 19. Jahrhundert allerdings versuchten die Franzosen, den Spaniern das Land streitig zu machen, was damit endete, daß die USA Florida im Jahr 1819 für sich beanspruchten. Es schlossen sich blutige Auseinandersetzungen mit den indianischen Stämmen an, die über Jahre dauerten und an deren Ende die Deportation unter anderem der Seminolen nach Oklahoma stand. Später im Civil War  stand Florida auf der Seite der sklavenhaltenden Südstaaten.

Die vollständige Erschließung Floridas ist unter anderem Henry Flagler  zu verdanken, der gegen viele Widerstände den Bau einer Eisenbahnlinie bis nach Key West durchsetzte. Florida war damit zu einer Destination für Badeurlauber geworden. Doch schon immer hatten diese mit den Widrigkeiten des Wetters zu kämpfen. Mehrmals in seiner Geschichte wurde der Bundesstaat von heftigen Hurricanes heimgesucht, die jeweils viele Todesopfer forderten. Zuletzt geschah das im Jahr 1992, als der Hurrikan Andrew   über Florida hinweg fegte und schwere Verwüstungen anrichtete. Der Staat fand sich außerdem in den Schlagzeilen wieder, als 1969 von Cape Canaveral aus die ersten Astronauten zum Mond  aufbrachen, sowie wegen der Katastrophe um die Challenger   im Jahr 1986.

Florida war schon immer ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt, aber auch für Zuzügler, zum einen aus den kälteren Gefilden des Nordens, zum anderen für Tausende von Immigranten aus Mittel- und Südamerika, die besonders die Gegend um Miami nachhaltig verändert haben. Auf dem Höhepunkt der Zuzugswelle in den 80er und 90er Jahren drohte Florida förmlich aus den Nähten zu platzen; weder die Infrastruktur noch die Umwelt schien den immer weiter steigenden Belastungen gewachsen zu sein. Lebten 1950 noch 2,7 Millionen Menschen in Florida, so waren es 2007 bereits mehr als 18 Millionen. Zwar hat der Sunshine State noch immer mit die höchste Bevölkerungsdichte der USA, doch inzwischen hat zumindest teilweise ein Umdenken stattgefunden und es haben sich etliche Initiativen entwickelt, um den Schutz des natürlichen Florida voran zu treiben.

 


 

 

 

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