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Auf halber Strecke zwischen Savannah und Jacksonville an Georgias Atlantikküste liegt die Stadt Brunswick mit etwas mehr als 16.000 Einwohnern, die das Zentrum einer Region bildet, zu der auch die so genannten Golden Isles Sea Island, St. Simons Island, Little St. Simons Island und Jekyll Island gehören. Brunswick ist eine geschäftige Hafenstadt, in der zu Zeiten der Weltkriege viele Kriegsschiffe für die US-Marine gebaut wurden. Neben den Erträgen aus der Hafenwirtschaft profitiert Brunswick vom Tourismus. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatten zahlreiche wohlhabende Familien aus dem Nordosten der USA die Gegend für sich entdeckt und bald hatte der Einfluss unter anderem der Familien Vanderbilt, Rockefeller und Goodyear dafür gesorgt, dass insbesondere die Golden isles zu exklusiven Adressen wurden.
St. Simons Island, die größte der Golden isles, zählt etwa 13.000 ständige Bewohner und eine Vielzahl von Saisongästen, die hier in Resorts oder Ferienhäusern die Sommermonate verbringen. Das Fort Frederica, das heute als National Monument zu besichtigen ist, diente als Fort der Provinz Georgia während der frühen Kolonialzeit. Im 18. Jahrhundert wurde fast die gesamte Insel von Bäumen befreit, damit flächendeckend Baumwolle angebaut werden konnte. Sehenswert ist das St. Simons Light, ein 1811 errichteter und noch immer im Betrieb befindlicher Leuchtturm.
Little St. Simons Island ist im Privatbesitz einer New Yorker Familie und unbewohnt. Die 40 km² große Insel kann besucht werden, allerdings nur von maximal 30 Personen gleichzeitig. Diese Gäste können sich an der reichhaltigen Tierwelt erfreuen, zu der unter anderem Alligatoren, Gürteltiere und Hirsche zählen. In den Gewässern finden sich auch Otter, Delphine und Wale.
Sea Island ist für den normalen Besucher ebenfalls nicht zugänglich. Die in Privatbesitz befindliche und seit 2007 mit Zugangskontrollen ausgestattete Insel war 2004 Schauplatz eines G8-Gipfels und ist seit vielen Jahren dank seiner wohlhabenden Besucher als Millionaire´s Island bekannt, die hier entweder im Resort oder in ihren Privathäusern die Urlaubszeit verbringen.
Jekyll Island, ehemals ebenfalls in Privatbesitz, ist seit der Eröffnung des Jekyll Island Club 1888 ebenfalls ein beliebtes Ziel reicher Urlauber, hier dürfen jedoch auch weniger gutsituierte Gäste ihre Ferien verbringen. Für $3 erhält man am Eingangstor die Zufahrtsberechtigung und kann sich unter anderem an den vielen Meilen weißen Sandstrands erfreuen. Per Gesetz bleiben 65% der Insel unberührtes Naturschutzgebiet, in dem etliche Säugetier- und Reptilienarten leben.
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