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Glücksspiele im Internet in den USA


Casinospiele, Poker oder andere Varianten sind im Internet mittlerweile beliebt – in den USA ist es jedoch fast unmöglich, solche Websites zu nutzen

Der Markt für Glücksspiele im Internet ist im Laufe der vergangenen Jahre rasant gewachsen. Vor allem in Europa und in Asien haben sich eine ganze Reihe von großen Anbietern etabliert, darüber hinaus kommen immer wieder neue Portale auf den Markt. Dadurch ist der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Online-Casinos enorm, die Betreiber versuchen deshalb immer wieder, ihre Kunden mit Boni und Aktionen auf die eigene Seite zu locken. In den USA ist es hingegen derzeit noch fast unmöglich, im Internet seine Einsätze bei Glücksspielen zu platzieren. Viele Anbieter hoffen sicher darauf, dass sich das in den kommenden Jahren ändert, bislang allerdings profitieren die Spieler von der Konzentration auf andere Märkte. Eine umfangreiche Übersicht über Online-Casinos im deutschsprachigen Raum gibt es zum Beispiel unter onlinecasino-austria.at.

Der Grund für die Ablehnung von Glücksspielen im Internet in den USA ist vor allem die Tatsache, dass die Behörden befürchten, dass solche Spiele zur Geldwäsche genutzt werden könnten. Schon im Jahr 2006 unterzeichnete der damalige US-Präsident George W. Bush ein Gesetz, mit dem Banken, Kreditkartenfirmen und andere Bezahldienste dazu verpflichtet werden, Überweisungen an die Betreiber von Glücksspielportalen zu unterbinden. Damals waren von diesem Verbot in erster Linie Websites für Onlinepoker betroffen, da die Casinobranche im Internet noch nicht so weit verbreitet war. Allerdings haben sich Online-Casinos aus diesem Grund noch nicht in den USA durchgesetzt.

Bis heute hat sich an der Rechtsauffassung der US-Behörden wenig geändert. Ob dahinter tatsächlich die Angst vor Geldwäsche oder in erster Linie die erfolgreiche Lobbyarbeit von großen Casinokonzernen steckt, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings wäre eine Änderung des Gesetzes nur für wenige Menschen interessant, viele Wähler wollen hingegen am Status Quo festhalten. Ob die Regierung von Donald Trump daran etwas ändern wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen, auf jeden Fall hat der 45. US-Präsident ein deutlich größeres Interesse an der Glücksspielbranche als sein Vorgänger Barack Obama.

Das große Potenzial der Branche hat unter anderem eine Studie der Beratungsgesellschaft PWC gezeigt. Bereits im Jahr 2014 wurde darin ein enormes Wachstum bei den Umsätzen vorhergesagt, auch der Markt für Glücksspiele im Internet nimmt laut den Prognosen der Experten immer mehr Konturen an. Gerade in diesem Bereich dürfte es jedoch nicht ganz einfach werden, vernünftige Regelungen für Steuern und Abgaben zu finden, die ein grenzüberschreitendes Angebot ermöglichen. Das Beispiel der USA zeigt, wie einfach es für große Länder ist, das Glücksspiel im Internet zu verbieten, innerhalb der Europäischen Union ist es aufgrund des Binnenmarktes jedoch nicht ganz so einfach. Viele Online-Casinos verfügen schließlich über eine Lizenz, die von einem Mitgliedsland der EU ausgestellt wurde, in dem Glücksspiele im Internet vollkommen legal sind.

Für die Branche bleiben die möglichen Entwicklungen sehr spannend. Wenn das Online-Glücksspiel auch in den USA komplett legalisiert wird, dürften die großen Betreiber von Casinos sicher in diesen Markt einsteigen. Allerdings werden die Regelungen in den verschiedenen US-Bundesstaaten sicher auch weiterhin große Unterschiede aufweisen, sodass die Branche sich nicht auf einen plötzlichen Umbruch vorbereiten muss. Wer als Anleger an Firmen aus der Glücksspielbranche beteiligt ist, sollte die Entwicklungen und Gesetzesvorschläge in den USA jedoch genau im Auge behalten.

 

 

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