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Minnesota

 

Voyageurs National Park

Der Nationalpark im Norden Minnesotas ist insgesamt rund 88.000 Hektar groß und ist vor allem wegen seiner vielen Gewässer und den damit verbundenen, vielseitigen Freizeitmöglichkeiten bekannt. Nadelwälder, dramatische Ausblicke und naturbelassene Abschnitte, die Tieren und Pflanzen ein Zuhause bieten, sind weitere Highlights des Parks. Im Gegensatz zu fast allen anderen amerikanischen Nationalparks ist für den Voyageurs nicht unbedingt das Auto das beste Reisemittel, stattdessen wählen viele Besucher die Anreise per Boot; besonders Hausboote sind beliebt. Der beste Ausgangspunkt für eine Erkundung ist die rund 20 Kilometer vom Eingang des Parks entfernt liegende Stadt International Falls, wo es auch zahlreiche Anbieter für Ausflugsfahrten gibt.

Voyageurs National Park

Die voyageurs waren Pelzhändler, die von den Ureinwohnern rund um die Great Lakes Pelze kauften und sie in die französischen Kolonien rund um Montreal brachten. Ihr Weg führte diese Händler immer wieder durch die nahezu unberührten Landschaften entlang der heutigen Grenze zwischen den USA und Canada und genau dort befindet sich heute der zum größten Teil aus der Kabetogama-Halbinsel bestehende, nach den voyageurs benannte Nationalpark.

Etwas mehr als die Hälfte des 882 km² großen Parks sind als Wildnisgebiet ausgewiesen und stehen so unter besonderem Naturschutz. Mehr als 170.000 Menschen besuchen den seit 1975 bestehenden Voyageurs National Park pro Jahr. An drei Visitor Centers erhalten sie Informationen über Freizeitmöglichkeiten des Parks, hier lebende Wildtiere und die Entstehungsgeschichte der Region. Die Park Rangers bieten dabei nicht nur geführte Wanderungen und Bootsfahrten an, sondern leihen im Winter auch Skier und im Sommer Kanus aus, um dem hohen Freizeitwert des Nationalparks Rechnung zu tragen. Das Besucherzentrum am Rainy Lake ist das einzige, das ganzjährig geöffnet ist (wechselnde Öffnungszeiten, Im Winter montags und dienstags geschlossen).

Tatsächlich sind weite Teile des Parks nur mit diesen Hilfsmitteln zu erreichen. Besucher bewegen sich zum größten Teil per Kayak oder Kanu fort, auch Hausboote können geliehen werden. Die vier großen Seen Rainy Lake, Namakan Lake, Sand Point Lake und Kabetogama Lake machen den Großteil der Wasserfläche des Voyageurs Nationalparks aus, daneben gibt es noch mehrere weitere, kleinere Seen. Entsprechend ist der Park ein beliebtes Ausflugsziel für Angler, die hier unter anderem große Vorkommen an Barschen und Saiblingen vorfinden. Im Winter ist Eisfischen beliebt, außerdem Schneemobil-Fahren, wofür eigene Wege angelegt worden sind. Zwischen Dezember und März ist im Park mit Schnee zu rechnen.

Als Unterkünfte stehen innerhalb des Parks ausschließlich Campingplätze zur Verfügung, deren Benutzung kostenlos ist. Allerdings benötigt jeder Besucher, der über Nacht bleiben möchte, eine permit genannte Genehmigung, die kostenfrei in den Visitor Centers ausgegeben wird. Insgesamt sind 175 Stellen im Park als Campingplätze ausgewiesen, einige davon sind aber nur für ein oder zwei Zelte vorgesehen. Alle Campingstellen sind ausschließlich per Boot erreichbar. Weitere Unterkünfte finden sich zum Beispiel in der Stadt International Falls.

Abgesehen von den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten lohnt ein Besuch der Reste von Rainy Lake City, eines Ende des 19. Jahrhunderts errichteten und schnell wieder verlassenen Orts, der einst Goldsucher beherbergte. 1893 war eine Goldader gefunden worden, die jedoch fünf Jahre später bereits erschöpft war. Besucher können von der kleinen Stadt heute nicht mehr viel sehen, es gibt jedoch einige Informationen und Einblicke in das kurze Bestehen des Ortes. Am Namakan Lake lässt sich, nahe des Zuflusses des Moose Rivers, der Rest eines indianischen Dorfes entdecken, das bis in die 1930er bewohnt gewesen ist.

 

 

Link: Voyageurs Nationalpark auf den Seiten des National Park Service


 

 

 

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