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Nevada

 

Great Basin Nationalpark

NV Great Basin Stella Lake

Die gebirgige, kaum von Niederschlägen betroffene Region an der Grenze zwischen Nevada und Utah ist ein Teil der als Great Basin bezeichneten Region und von diesem “Grossen Becken” erhält der Nationalpark seinen Namen. Dieser umfasst mehrere sehenswerte Landschaften und Formationen, vor allem den Wheeler Peak, die Lehman Caves und die Wälder von Grannen-Kiefern. Der Nationalpark liegt im White Pine County im Osten Nevadas und umfasst eine Fläche von mehr als 31.000 Hektar. Er wurde im Oktober 1986 eröffnet und grenzt an das Schutzgebiet der Highland Ridge Wilderness an, mit der zusammen der Park einen grossen, geschützten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bildet. 

Die Zufahrt zum Great Basin National Park erfolgt über den winzigen Ort Baker, wo es auch einige Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Baker liegt etwa fünf Meilen vom Parkeingang entfernt. Auf dem Weg passiert man das Visitor Center, wo es weiterführende Informationen und Angebote der Park Rangers gibt, ausserdem kann man hier Strassenkarten kaufen. Der Park ist ganzjährig geöffnet, einige der unbefestigten Nebenstrassen können bei schlechtem Wetter aber gesperrt sein. Die Hauptstrasse des Parks ist der Wheeler Peak Scenic Drive, der auf seinen 12 Meilen etwa 1200 Höhenmeter überwindet und bis auf eine Höhe von 3000 Metern führt. Entlang des Weges gibt es zahlreiche Haltemöglichkeiten mit schönen Ausblicken, zudem zweigen viele Wanderwege ab, unter anderem auch der zum Gipfel des Wheeler Peaks. 

Der Wheeler Peak ist mit seinen 3982 Metern der höchste Gipfel der Snake Range. Zu dem nach dem Kartographen George Wheeler benannten Berg mit seinem ausser im Hochsommer schneebedeckten Gipfel gehört ein aktiver, weithin sichtbarer Gletscher, der einzige in Nevada. Ein Campingplatz befindet sich etwa auf halber Strecke zum Gipfel.  

Die Lehman Caves, ein nach ihrem Entdecker benanntes Höhlensystem, liegt am Fuss des Wheeler Peaks. Seit 1922 zunächst als National Monument unter Schutz gestellt, sind die Höhlen der Lebensraum für einige Tierarten, darunter verschiedene Fledermausarten. Innerhalb des Nationalparks gibt es mehrere Höhlen, doch nur an den Lehman Caves werden Führungen angeboten. Es gibt mehr als 2 Meilen begehbarer Wege in den Höhlen. Bei den Lehman Caves befindet sich ein weiteres Besucherinformationszentrum.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten im Great Basin Nationalpark gehört der Lexington Arch, eine aus Kalkgestein natürlich geformte Brücke, der nur über eine kurze Wanderung zu erreichen ist, sowie der von Absalom Lehman, dem Entdecker der Höhlen, Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Obstgarten namens Lehman Orchard mitsamt einem von Lehman selbst errichteten Bewässerungssystem. Es gibt insgesamt 13 verschiedene Wanderwege mit variierenden Schwierigkeitsgraden innerhalb des Parks, auf denen sich die Besonderheiten der Region erkunden lassen. Über diese Wege kommt man beispielsweise zu den Kiefernhainen, in denen einige mehrere tausend Jahre alte Bäume zu finden sind. Der genaue Standort des ältesten Baums der Welt, einer 4700 Jahre alten Grannen-Kiefer, wird geheim gehalten.

Zusätzlich zu den Kiefern und mehr als 800 anderen Pflanzenarten, die im Park leben, ist dieser auch die Heimat zahlreicher Tierarten. Zu diesen zählen unter anderem Leopardfrösche, Adler und Hermeline, aber auch Gabelböcke, Pumas oder Dachse. Wanderungen sind der beste Weg, die Vielfalt des National Parks zu entdecken, daneben gibt es einige Autostrassen. Die Wege dürfen auch mit dem Mountain Bike befahren werden. Im Winter ist die Benutzung von Skiern erlaubt. Es gibt mehrere Campingplätze im Park, von denen einige in den Wintermonaten geschlossen sind. Für die Nutzung der Campingplätze werden Gebühren erhoben, es sind aber keine Reservierungen möglich. Andere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nur ausserhalb des Nationalparks.


 

 

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