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Auf den Bühnen des Broadway sieht man heute häufig Schauspieler, die über Hollywood-Filme oder das Fernsehen bekannt geworden sind; der umgekehrte Weg ist eher selten. Mit dieser Besetzungspolitik gehen die Broadway-Produzenten den Weg weiter, der den wirtschaftlichen Erfolg eines Stücks als dessen oberstes Kriterium betrachtet. Die Theater am Broadway sind im Wesentlichen im Besitz von nur drei Unternehmen, die im Jahr 2005 insgesamt knapp 12 Millionen Besucher in ihren Häusern zählten. Um eine breitere Zuschauerschaft zu erschließen, gehen viele der Theater - teilweise auch mit Zweit- oder Drittbesetzungen- häufig auch auf Tour durch andere Städte.
Die Stücke laufen entsprechend so lange, wie der Publikumszuspruch es rechtfertigt. Rekordhalter in dieser Hinsicht sind die Musicals Phantom der Oper und Cats. Nur in einigen Häusern gibt es Abosysteme, die auch die Aufführung von kommerziell weniger erfolgreichen Stücken erlauben. Die besten Stücke werden jährlich mit dem Tony Award, der bedeutendsten Auszeichnung für Bühnenkunst, prämiert.
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