North Dakota stellt den Übergang zwischen der Region Midwest und dem, was gemeinhin als Wilder Westen bezeichnet wird, dar. Hier verändert sich das Land und wandelt sich von den weichen Konturen rund um die Great Lakes hin zu den gewagten, abenteuerlichen Landschaftsformen des Westens.
Besonders sehenswert in North Dakota
Bismarck: Ihren Namen erhielt North Dakotas Hauptstadt, weil man hoffte, mit der Ehrerbietung an den deutschen Kanzler deutsches Kapital anzulocken. Die Strategie erwies sich jedoch als wenig erfolgreich. Dennoch wurde Bismarck nur wenige Jahre nach Gründung Hauptstadt des damaligen Dakota- Territoriums. Das State Capitol im Art-Deco-Stil ist das höchste Gebäude der Stadt und von vielen Punkten aus sichtbar. Zusammen mit dem auf der anderen Seite des Missouri liegenden Mandan bildet Bismarck eine Doppelstadt mit vielen öffentlichen Parks und Grünanlagen.
Fargo: North Dakotas mit 95.000 Einwohnern größte Stadt liegt an der östlichen Grenze zu Minnesota im Tal des Red River. Dank der niedrigen Arbeitslosen- und Kriminalitätsraten und der sauberen Luft schnitt die Region bei Städtevergleichen zuletzt häufig gut ab. Dank dreier hier ansässiger Hochschulen verfügt die Stadt über ein breites Kulturangebot, zum Beispiel im Fargo Theater, einem Art-Deco-Gebäude von 1926, in dem Filmfestivals stattfinden. Das Plains Art Museum ist das größte Kunstmuseum North Dakotas. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Bonanzaville, eine Sammlung von 47 historischen Gebäuden, die hier zu einem Dorf zusammengetragen wurden.
Lake Sakakawea: Nahe Bismarck liegt dieser See mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und einem großen Vorkommen an Forellen, Hechten und anderen Fischarten. Der See entstand durch die Stauung des Missouri durch den Garrison Dam. Die Knife River Indian Villages nahe des Lake Sakakawea erhalten die Ruinen dreier indianischer Dörfer der Hidatsa- und Mandan-Stämme. Link: Knife River Indian Villages National Historic Site
Bottineau: Die Kleinstadt im Norden des Bundestaats an der Grenze zu Canada ist Zentrum einer Region, die sowohl Landschafts- und Naturschutzgebiete als auch die Winter Park Ski Area umfasst, in der auch dem Eisfischen nachgegangen werden kann. Im Landschaftspark International Peace Garden, der sich von hier bis in die kanadische Provinz Manitoba erstreckt, werden jährlich 150.000 Blumen zu vielfältigen Mustern arrangiert.
Theodore Roosevelt National Park: Der erklärte Naturfreund und ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt hatte im Westen North Dakotas einst zwei Anwesen erworben, um sich der Natur der Badlands widmen zu können. Heute sind diese beiden Anwesen, Maltese Cross Cabin und Elkhorn Ranch, Teile des nach ihm benannten Nationalparks. Dieser bietet Lebensräume unter anderem für Bisons, Wildpferde und Klapperschlangen. Wer nicht einen der Scenic Drives befahren möchte, kann den in weiten Teilen sehr einsamen Park auch per Wanderung oder Reittour entdecken. Link: Theodore Roosevelt National Park
Nationalparks in North Dakota
Knife River Indian Villages National Historic Site
Fort Union Trading Post National Historic Site
Theodore Roosevelt National Park
Lewis & Clark National Historic Trail
North Country National Scenic Trail
Kontaktadresse
North Dakota Tourism Division, Century Center, 1600 E Century Ave, Suite 2, PO Box 2057, Bismarck ND 58502