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Ohio

Ohio ist so etwas wie der Inbegriff des Mittleren Westens der USA. Die Landschaften sind hier wie die Menschen - unaufgeregt und freundlich. Es wird Wert auf Traditionen gelegt, Geschichte wird gepflegt, Neues behutsam integriert statt überhastet übernommen. Ohio ist ein guter Platz zum Starten, wenn man die Seele der USA kennenlernen will.

 

Photo: Ohio Division of Travel and Tourism

Besonders sehenswert in Ohio

  • Cincinnati:      Die Queen City, wie sich Cincinnati selbst nennt, ist der Mittelpunkt eines über 2 Millionen Einwohner großen Ballungsraumes, der sich auch über Teile Kentuckys und Indianas erstreckt. 1788 wurde die Stadt gegründet und war damit die erste Stadt Nordamerikas, die sich nicht an der Atlantikküste befand. Durch den daher eher geringen europäischen Einfluss gilt Cincinnati als besonders amerikanische Stadt. Das Zentrum der Stadt bildet der vor kurzem renovierte und mit einer Eislaufbahn versehene Fountain Square inmitten der hohen Gebäude der Skyline. Das höchste Gebäude ist der 175 Meter hohe, 1929-1931 errichtete Carew Tower im Art-Deco-Stil. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen mehrere historische Kirchen und die Cincinnati Music Hall im Stadtteil Over-the-Rhine, einem von deutschen Einwanderern gegründeten Viertel, das 2001 zum Schauplatz von rassischen Unruhen und Straßenschlachten wurde. Zu den interessanten Museen zählen die in einem ehemaligen Bahnhof untergebrachten Einrichtungen des Cincinnati Museum Center at Union Terminal und das Taft Museum of Art, das nach William Howard Taft, dem 27. Präsidenten der USA, benannt ist. Dessen Geburtshaus ist ebenfalls zu besichtigen. Eine weitere, neuere Sehenswürdigkeit ist der 2003 eröffnete Great American Ballpark, Heimat des Profi-Baseballteams Cincinnati Reds.
  • Cleveland:       Die Stadt mit 478.000 Einwohnern liegt direkt am Ufer des Lake Erie im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Ohios. Ehemals ein bedeutendes Industriezentrum, hat die Stadt in den letzten Jahrzehnten den Wandel zum Dienstleistungsstandort vollzogen, verbunden mit den damit einhergehenden sozialen Problemen. Die Veränderung zeigt sich auch in der Skyline, wo der Key Tower von 1991 und das BP Building von 1985 die am höchsten herausragenden Gebäude sind. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Clevelands zählen die 1995 eröffnete Rock and Roll Hall of Fame mit einem vielseitigen Museum und die Museen im University Circle, zum Beispiel das Cleveland Museum of Art mit über 40.000 Exponaten. In der Umgebung der Stadt sind der etwas außerhalb gelegene Cleveland Metroparks Zoo und die mit einem Freilichtmuseum ausgestattete Cuyahoga Valley National Recreation Area direkt am Fluß zu den lohnenden Zielen zu rechnen.
  • Columbus:     Ohios Hauptstadt wurde für die geographische Mitte des Bundesstaats konzipiert, ihr Bau wurde 1812 begonnen. Heute leben mehr als 750.000 Menschen in der Stadt. Im Stadtviertel German Town finden sich etliche sehenswerte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, während der Stadtteil Short North durch seine Bars, Shoppingmöglichkeiten und Kunstgalerien besonders lebendig ist. Columbus ist Standort der Ohio State University mit dem größten Campus einer amerikanischen Universität. Unter den Sehenswürdigkeiten findet man außerdem das Ohio Historical Center, zu dem das aus 22 Gebäuden bestehende Ohio Village zählt, in dem das Leben zu Zeiten des Civil War nachgestellt wird.
  • Hopewell Culture National Historical Park:      In der Nähe des Ortes Chillicothe im südlichen Teil Ohios finden sich an insgesamt fünf Stellen Zeugnisse frühhistorischer Besiedelungen durch indianische Kulturen. Die Erdhügel und Grabhügel zum Beispiel im Fort Ancient State Memorial wurden vor etwa 1500 Jahren von den Hopewell- Indianern angelegt. Link: Hopewell Culture National Historical Park
  • Dayton:     Die Stadt mit 167.000 Einwohnern, die durch den Friedensvertrag zur Beendigung des Krieges in Bosnien bekannt wurde, liegt im südwestlichen Teil Ohios. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der Dayton Aviation Heritage Park, der unter anderem mit einem Nachbau der ehemaligen Fahrradwerkstatt der aus der Stadt stammenden Gebrüder Wright an die Entwicklung der motorisierten Flugmaschine erinnert, sowie das National Museum of the US Air Force im Vorort Riverside, in dem zahlreiche Fluggeräte und Raketen, unter anderem die Flugzeuge der Präsidenten Roosevelt, Truman und Kennedy, ausgestellt werden.
  • Sandusky:     Das beliebteste Feriengebiet Ohios liegt zwischen Toledo und Cleveland am Ufer des Lake Erie. Über mehrere Kilometer zieht sich der Ort mit seinen Badestränden und den üblichen Tourismusangeboten. Dem Ort vorgelagert im Lake Erie liegt Kelleys Island, auf der in alter Tradition Weinbau betrieben wird. Deutlich mehr Besucher allerdings zieht der auf einer Halbinsel bei Sandusky gelegene Freizeitpark Cedar Point an, dessen zahlreiche Fahrgeschäfte und Achterbahnen ihn zu einem der größten Parks weltweit machen.
  • Canton:     Die Stadt mit knapp 80.000 Einwohnern im Nordosten Ohios ist ein beliebtes Reiseziel für Sportfans, seit 1963 hier die Football Hall of Fame eröffnet wurde. Die Aufnahme neuer Mitglieder wird alljährlich von einem vielbeachteten Festival begleitet. In der Stadt findet sich außerdem das McKinley National Memorial, die letzte Ruhestätte des 25. US-Präsidenten William McKinley.

Nationalparks in Ohio

Hopewell Culture National Historical Park

William Howard Taft National Historic Site

Dayton Aviation Heritage National Historical Park

First Ladies National Historic Site

Cuyahoga Valley National Park

David Berger National Memorial

James A. Garfield National Historic Site

Perry’s Victory and International Peace Memorial

North Country National Scenic Trail

 


Kontaktadresse

Ohio Division of Travel and Tourism, P.O. Box 1001, Columbus OH 43216


 

 

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