Oregon

 

Oregon Sand Dunes

 

An der zentralen Küsten von Oregon, knapp zwei Stunden westlich von Eugene und dreieinhalb Stunden südwestlich von Portland, befindet sich die Oregon Sand Dunes National Recreation Area. Das Freizeitgebiet steht unter der Verwaltung des National Forest Service und ist offiziell ein Teil des angrenzenden Siuslaw National Forest. Die eigentlichen Strände dagegen werden als Oregon State Park geleitet. Diese Einheit unterhält ein Besucherzentrum im Ort Reedsport (855 Highway Avenue, geöffnet Montag-Freitag 8-16:30, im Sommer auch samstags), wo es weiterführende Informationen, Landkarten und einen kleinen Laden gibt. Die Sand Dunes sind nicht nur für diejenigen Besucher interessant, die auf und zwischen den Sanddünen unterwegs sein wollen, sondern umfassen auch einen der schönsten Küstenabschnitte Oregons mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.

OR Sand Dunes

Image credit: Wikipedia Commons / Rebecca Kennison

Die Oregon Sand Dunes erstrecken sich über eine Länge von insgesamt rund 40 Meilen (ca. 65 Kilometer entlang der Pazifikküste Oregons, beginnend im Norden in der Nähe der Kleinstadt Florence und endend im Süden bei North Bend, wo der Coos River in den Ozean mündet. Entstanden ist dieses Sandmonument in Millionen von Jahren aus den Erosionskräften von Wind und Wetter. Die einzelnen Dünen können bis zu 150 Meter hoch werden und bieten so nicht nur ein faszinierendes Terrain für Spaziergänger und Hobbyfotografen, sondern auch eine ausgedehnte Spielwiese für solche Besucher, die sich zwischen den Sandbergen mit Offroad-Fahrzeugen austoben wollen.

Allerdings sind nicht alle Abschnitte der National Recreation Area für die Nutzung mit Fahrzeugen freigegeben. Generell sind die nördlich gelegenen Bereich für diese Nutzung gesperrt, in der südlichen Hälfte dagegen befinden sich einige ausgewiesene Bereiche, die jeweils als “OHV-Zonen” ausgewiesen sind. Generell wird dabei unterschieden zwischen Touren entlang ausgewiesener Routen und so genanntem “open area riding”, also Fahrtmöglichkeiten ohne feste Vorgaben.

Die Oregon Sand Dunes werden in sechs Abschnitte unterteilt, in denen jeweils verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung angeboten werden. Im Norden befindet sich die South Jetty Area, der Bereich, der am nächsten an Florence liegt. Mehrere Parkplätze ermöglichen hier den direkten Zugang zum Strand, an diesen Punkten stehen auch sanitäre Einrichtungen zur Verfügung, darüber hinaus gibt es einen Campingplatz. Einen solchen findet man auch in der sich südlich anschließenden Siltcoos Area. Hier ist der Strandzugang insbesondere für Fahrzeuge sehr eingeschränkt, weil an der Küste viele verschiedene Vogelarten vorkommen. Für Spaziergänger gibt es hier mehrere schöne Wege, darunter sind zwei, die entlang des Flusslaufs und durch ein kurzes Waldstück bis zum Meer führen. Danach folgt die Tahkenitch Area, die vom Highway 101 aus gut erreichbar ist. Die Besonderheit hier ist der Tahkenitch Lake, ein Süsswassersee unweit der Meeresküste, an dem auch geangelt werden kann. Am See befinden sich weitere Campingplätze, die Wege hier stehen Radfahrern, Reitern und Spaziergängern zur Verfügung. Offroad-Fahrzeuge sind hier nicht zugelassen. Dafür schließt sich gleich nördlich das beliebteste Offroad-Gebiet an, die Umpqua Dunes Area, in der sowohl feste Routen vorhanden als auch freies Fahren erlaubt sind. Spaziergänger finden hier einen über hohe Dünen führenden Weg, der bis direkt zum Meer führt.  Im Hinterland befinden sich der Umpqua River und drei kleinere Seen. Ein Campingplatz mit schnellem Zugang zum Strand ist ebenfalls vorhanden. Der Abschnitt am südlichen Ende der Oregon Dunes Recreation Area schließlich heißt Spinreel to Horsfall Area und ist wieder zu einem großen Teil für die Fans des Offroad-Fahrens geöffnet Daneben aber haben auch Reiter und Wanderer hier ihren Platz und erhalten Zugang zum Strand. Reizvoll ist daneben aber auch der im HInterland gelegene Horsfall Lake.

Auch die nähere Umgebung der Oregon Dunes National Recreation Area ist einen Besuch wert, nicht zuletzt aus dem Grund, weil es dort weitere Unterkunftsmöglichkeiten gibt. In Florence beispielsweise befinden sich ein beliebtes Casino, ein Geschichtsmuseum in einem ehemaligen, historischen Schulgebäude und, etwas außerhalb, die Sea Lion Caves. In diesem Höhlensystem, das mit den Gezeiten von Wasser überspült wird, leben zwei verschiedene Arten von Seelöwen, die man hier hervorragend beobachten kann. Zu diesem Zweck kann man einen Aufzug hinunter zu den Höhlen benutzen. Mit etwas Glück kann man von der Aussichtsplattform aus auch weiter draußen auf dem Meer vorbeiziehende Wale beobachten.


 

 

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