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Das Visitors Center ist täglich von 8 bis 16:30 Uhr geöffnet. Hier ist nicht nur die Gebühr für die Einfahrt in das Gebiet zu bezahlen (für ein Auto derzeit $7), sondern das Besucherzentrum hält auch eine Fülle an Informationen über die Besonderheiten der Conservation Area und die Freizeitmöglichkeiten bereit. Die meisten Besucher folgen einer als “Scenic Drive” ausgeschilderten Strecke, der in einer Schleife viele sehenswerte Punkte innerhalb des Geländes berührt und einige tolle Ausblicke bietet. Ebenso gehen von dieser Strecke aus mehrere Wanderwege ab, auf denen man tiefer in den Canyon gelangt; Parkplätze sind jeweils vorhanden. Der Rundweg ist auch bei Radfahrern sehr beliebt.
Das Landschaftsbild rund um den Red Rock Canyon ist das Ergebnis von Millionen Jahre dauernder geologischer Aktivität. So entstand die typische rote Färbung des Gesteins beispielsweise aus der Oxidation von Rückständen des Ozeans, den es hier vor 600 Millionen Jahren gegeben hat. Viele Tausend Jahre lang war dieses Gebiet dann nur indianischen Völkern bekannt, die hier gute Voraussetzungen zum Jagen fanden. Etliche Stellen mit indianischen Felszeichnungen zeugen von diesem Teil der Geschichte des Red Rock Canyon.
Das Gebiet ist Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Die Joshua Trees, für die die Sonora-Wüste bekannt ist, wachsen hier, ebenso wie verschiedene Arten von Palmlilien, die hier Yuccas genannt werden. Zwischen den Felsen gedeihen die Agaven, in den höheren Lagen sind Kiefern und Wacholder zu finden. In der Tierwelt kommen Wüstenschildkröten vor, daneben Geckos, Salamander, Klapperschlangen, einige Kröten und Frösche und andere Amphibien, aber auch eine kleine Population von Dickhornschafen und Wildesel - die zu füttern strengstens verboten ist. Zudem sind mehr als 100 Vogelarten im Red Rock Canyon anzutreffen.
Vielen dieser Lebewesen begegnet man auf einer Wanderung oder Klettertour. Der Red Rock Canyon ist eines der beliebtesten Klettergebiete des ganzen Landes, es gibt mehrere mögliche Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für Wanderer sind ebenfalls mehrere verschieden lange Wege ausgewiesen, die man vom Scenic Drive aus erreicht. Es wird dazu geraten, die Wege nicht zu verlassen. Wanderer sollten beachten, dass die Temperaturen hier im Sommer mehr als 40° C erreichen können und dass die Mitnahme von Wasser in ausreichenden Mengen daher sehr wichtig ist. In den Felsen besteht zudem die Gefahr plötzlich auftretender Gewitter.
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