South Dakota

 

Custer State Park

Schon seit 1912 besteht dieser State Park im Südwesten South Dakotas und damit ist er nicht nur der älteste, sondern auch der größte der Schutzgebiete des Mount Rushmore State. Darüber hinaus zählt er auch zu den beliebtesten Ausflugszielen für Touristen und das liegt nicht nur an der sehenswerten Umgebung der Black Hills und der historischen Bedeutung dieser Region, sondern auch an der Tatsache, dass der Custer State Park beste Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bietet. Insgesamt umfasst der Park eine Fläche von fast 29.000 Hektar und umfasst zahlreiche Freizeitmöglichkeiten von Schwimmen über Wandern und Radfahren bis hin zum Jagen. Die Zufahrt zum State Park erfolgt über den Highway 16 A, abgehend von der US Route 16, die in etwa 40 Meilen Entfernung in Rapid City beginnt. Der State Park ist benannt nach Lieutenant Custer, der in der legendären Schlacht am Little Bighorn ums Leben gekommen war. 

SD Custer State Park

Die wichtigste Attraktion des Custer State Park ist zweifellos die Tierwelt. Neben schwer zu entdeckenden Pumas, Dickhornschafen, Hirschen, Antilopen und vielen anderen Arten ist es vor allem die gut 1300 Tiere starke Herde frei lebender Bisons, die das Interesse der Besucher auf sich zieht. Die Tiere sind ohne großen Aufwand zu finden; am besten macht man sich am Morgen oder am frühen Nachmittag auf die Suche nach ihnen. Jährlich im September werden alle Bisons im State Park zusammengetrieben und die überzähligen Tiere bei einer Auktion verkauft, um das natürliche Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Noch einfacher als die Sichtung der Bisons ist die Begegnung mit den ebenfalls hier lebenden Eseln. Etwa 50 dieser Tiere bewohnen einen kleinen Abschnitt an der Parkstraße, an dem sie sich regelmäßig den Autos der Besuchern nähern, um Futter zu erhaschen. Da sich diese Taktik inzwischen bewährt hat, kommt es mitunter zu regelrechten Straßenblockaden, aus denen sich durchreisende Besucher oft nur noch mit Hilfe der Hupe wieder befreien können.

Bei dieser Straße handelt es sich um den so genannten Wildlife Loop, eine Rundstrecke von etwa 18 Meilen Länge, die aufmerksamen Beobachtern viele der hier lebenden Tiere vor Augen führen wird. Dazu gehören auch Kolonien von Präriehunden, die selbst zwar relativ scheu sind, deren ausgedehnte Behausungen, regelrechte Städte, aber leicht zu entdecken sind. Zwei weitere Scenic Drives sind ebenfalls ausgewiesen. Zum einen gibt es den 14 Meilen langen “Needles Highway”, der durch die dichten Nadelwälder und an sehenswerten Felsformationen vorbei führt, zum anderen die “Iron Mountain Road”, die durch einige der dramatischsten Landschaftsbilder der Black Hills und weiter zum Mount Rushmore führt; die Reisezeit liegt bei einer knappen Stunde.

Zu einer der Sehenswürdigkeiten des Parks gelangt man ebenfalls per Auto, allerdings zum Teil über nicht geteerte Straßen. Dabei handelt es sich um den Mount Coolidge Fire Tower am höchsten Punkt des State Parks auf dem Lookout Mountain, benannt nach dem ehemaligen US-Präsidenten Calvin Coolidge, der diese Region so ins Herz geschlossen hatte, dass er sie während seiner Präsidentschaft zu seiner offiziellen Sommerresidenz erklärte, zum Summer White House also. Der Fire Tower wurde in seiner heutigen Gestalt 1939 erbaut und dient noch immer als Aussichtsposten, um Waldbrände frühzeitig festzustellen.  Andere Freizeitmöglichkeiten sind das Fischen an einem der fünf Seen, die auch zum Picknicken einladen und vor allem das Wandern und Radfahren. Für beide Aktivitäten steht ein ausgedehntes und ausgeschildertes Wegenetz zur Verfügung, das zu einem guten Teil auch von Reitern benutzt werden darf. Für Übernachtungen stehen mehrere Campingplätze zur Verfügung, an vielen Stellen darf auch wild campiert werden. Darüber hinaus gibt es mehrere Lodges und ein Resort, das für Gäste geöffnet ist. 


 

 

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