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US Route 550
Million Dollar Highway

NM Bernalillo

Bernalillo, New Mexico

CO Silverton Courthouse

Silverton, Colorado

CO Red Mountain Pass

Red Mountain Pass, Colorado

Länge

490 Kilometer / 305 Meilen

Startpunkt

Bernalillo, New Mexico

Endpunkt

Montrose, Colorado

Bundesstaaten

New Mexico, Colorado

Schönster Abschnitt

Silverton nach Ouray, Colorado, rund 38 Kilometer

Einsame Strecken mit viel Landschaft gibt es in Colorado reichlich, an Dramatik jedoch kann es wohl keine andere Straße mit der US Route 550 aufnehmen. Der als “Million Dollar Highway” bezeichnete Abschnitt zwischen Silverton und Ouray ist garantiert nichts für schwache Nerven oder unsichere Autofahrer, gerade das jedoch macht den besonderen Erlebniswert dieser Straße aus.

Die US Route 550 beginnt in der nördlichen Hälfte New Mexicos, etwas außerhalb von Albuquerque, als Abzweig vom Interstate I-25. Der Highway ist zunächst eine Schnellstraße mit vier Spuren und einem Tempolimit von 70 Meilen pro Stunde. Bei Aztec passiert man, als letzte Station in New Mexico, das Aztec Ruins National Monument, in dem die Überreste eines indianischen Pueblos bewahrt werden. Bald darauf, schon in Colorado, folgt Durango, das 1881 von einer Eisenbahngesellschaft gegründet wurde und in dessen Umgebung sich weitere Zeugnisse alter indianischer Kulturen finden. Ebenfalls nicht weit entfernt liegt der Mesa Verde Nationalpark. Weiter auf der Route 550 Richtung Norden fahrend, gewinnt die Streckenführung zunehmend an landschaftlicher Schönheit. Zunächst fährt man mehr oder weniger parallel zum Animas River, danach passiert man einige Seen und dann folgt ein Abschnitt mit langgezogenen Schlangenlinien, die hier noch eine recht komfortable Breite haben.

Silverton, wohin man von Durango aus etwa eine Stunde braucht, ist eine Siedlung, die um 1880 wegen der Silberminen in der Umgebung entstand. Heute leben noch gut 500 Menschen hier, der Ort erfreut sich aber großen touristischen Zuspruchs. Der Million Dollar Highway beginnt nach landläufiger Auffassung, wenn man den Ort verlässt. Umgeben von steilen Felswänden, die die Straße subjektiv enger erscheinen lassen, erlebt man auf den folgenden Kilometern das, was man sich unter dem Landschaftsbild Colorados vorstellt. Der Weg führt durch Nadelwälder, die mitunter den Weg für Blicke auf Berghänge freigeben, doch vom Fahrer ist bald Konzentration gefordert, denn die Straße ist hier an mancher Stelle direkt in den Fels geschlagen und mit engen Haarnadelkurven versehen, die vor allem im Winter gefährlich sein können und die noch einmal deutlich schmaler erscheinen, wenn einem wieder einmal eines jener riesigen Wohnmobile entgegenkommt, die die Amerikaner als “Motorhomes” bezeichnen und die auch eher wie Häuser auf Rädern aussehen.

Der aufregendste Abschnitt ist die Fahrt hinauf zum Red Mountain Pass und damit auf über 3300 Meter Höhe, wohin man durch die Uncompahgre-Schlucht gelangt, die vom gleichnamigen Fluss in den Fels geschnitten wurde. Hier, wie auch in anderen Abschnitten der Straße, ist ab Oktober mit Schnee zu rechnen; im Winter kann die US Route 550 teilweise wetterbedingt gesperrt sein. Bei Montrose trifft die Straße dann schließlich zurück auf den Highway US 50 - das Ende des Million Dollar Highways. Woher dessen Name kommt, ist übrigens nicht abschließend geklärt; Alteingesessene, die an die Bodenschätze in der Region glaubten, haben aber immer gesagt, dass in der Erde, die für den Bau der Straße abgetragen wurde, Goldreste im Wert von mindestens einer Million Dollar stecken müssten.


 

 

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