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U.S. Route 1

Key West, Florida

Richmond, Virginia

Portland, Maine

Länge

3825 Kilometer / 2377 Meilen

Startpunkt

Key West, Florida

Endpunkt

kanadische Grenze bei Fort Kent, Maine

Bundesstaaten

Florida, Georgia, North Carolina, Virginia, Maryland, Pennsylvania, New Jersey, New York, Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, New Hampshire, Maine

Schönster Abschnitt

Key West bis Key Largo, ca. 105 Meilen

Die US 1 ist eine durchgängige Süd-Nord-Verbindung entlang der Küste des Atlantischen Ozeans. In weiten Teilen parallel, aber schneller und mit deutlich weniger Blick für das Land, verläuft der Interstate 95. Mit der US 1 wurden bei ihrer Errichtung 1926 die großen Metropolen der Ostküste wie Miami, New York City und Washington DC auf direktem Weg miteinander verbunden.

Der Highway beginnt offiziell im Süden, genauer am südlichsten Punkt der kontinentalen USA, im Künstler- und Touristenort Key West. Gleich auf seinen ersten 100 Meilen durchläuft die Straße ihren schönsten Teil und führt als so genannter Overseas Highway einspurig über alle Inseln der Florida Keys. Hier erlebt der Autofahrer eine stellenweise fast tropische Landschaft und ist vom offenen Meer häufig nur durch das Betonfundament der Straße getrennt. Im restlichen Florida durchläuft die US 1 die touristisch bedeutenden Orte an der Küste.

Ab Georgia ist der Streckenverlauf allgemein ländlicher und entfernt sich etwas vom Meer, berührt dafür aber typische Szenarien der Südstaaten wie Plantagen und Sumpfgebiete. In den Carolinas bietet die Straße wenig Sehenswertes. In Virginia folgt dann die traditionsreiche Stadt Richmond, bevor sie Kurs auf Washington DC nimmt.

Ab Pennsylvania, wo der HIghway Philadelphia berührt und stellenweise in Freeways und mehrspurige Schnellstraßen integriert ist, beginnt der Abschnitt der US 1, in dem sie am geschäftigsten ist. Der Flughafen Newark in New Jersey liegt an der Straße, die anschließend über die George Washington Bridge nach Manhattan kommt und erst nach dem Long Island Sound in Connecticut gewinnt sie wieder einiges an Charme. Nach der Innenstadt von Boston folgt dann ein weiterer, landschaftlich sehr schöner Abschnitt.

In New Hampshire führt US 1 durch typisch neuenglische Szenen, im sich anschließenden Maine kommt sie, als vergleichsweise ruhige, zweispurige Alternative zum Interstate, wieder ganz nahe an den Atlantischen Ozean und die beeindruckenden Küstenstreifen. An der Clair-Fort Kent Bridge über den Saint John River schließlich endet die Strecke auf US-Gebiet.


 

 

 

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