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Gruppen von amerikanischen Ureinwohnern besuchten Arizonas Territorium schon seit Jahrtausenden und viele blieben auch über einen längeren Zeitraum in der Region. Archäologischen Entdeckungen zufolge wurde entlang des Santa Cruz Rivers schon vor mehr als 1000 Jahren Landwirtschaft betrieben; neuere Funde dokumentieren sogar ein Dorf, das es hier vor mehr als 4000 Jahren gegeben haben muss.
Die datierbare Geschichte der Region rund um Tucson beginnt aber erst mit dem Jahr 1692. In diesem Jahr kam ein Missionar der spanischen Jesuiten, Eusebio Francisco Kino, in die Gegend. Damals gab es bereits eine Ansiedlung, aus der später Tucson werden sollte; die Kirchenleute gründeten im Jahr 1700 eine Missionsstation etwa zehn Kilometer davon entfernt. Das imposante Gebäude, das in den ersten Jahren seines Bestehens bereits mehrfach von Indianern angegriffen und schliesslich sogar zerstört wurde, wurde 1767 vom spanischen König den Franziskanern übereignet. Bis heute dient das Kirchengebäude als Versammlungsort der Kirchgänger aus dem Tohono O’odham San Xavier Reservat, auf dessen Gelände es sich befindet. Seit 1895 dient das Gelände der Kirche auch als Ort für eine Schule für die Kinder des Reservats.
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