Utah

 

Bryce Canyon Nationalpark

Bryce Canyon 8

Der Bryce Canyon National Park, der eigentlich gar keinen Canyon, sondern ein natürlich geformtes Amphitheater umfasst, wurde 1928 eröffnet und zählt pro Jahr etwa eine Millionen Besucher. Besonders sehenswert sind die von Wind, Wasser und Erosion geformten Felsnadeln, die so genannten Hoodoos. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 145 Quadratkilometern und liegt im Süden des Bundesstaats Utah. Der Park liegt inmitten einer sehr dünn besiedelten Landschaft und ist nur über kleinere Straßen zu erreichen. Seinen Namen erhielt der Bryce Canyon von dem Mormonen Ebenezer Bryce, der in den 1870er Jahren hier siedelte.

Der Nationalpark liegt auf mehr als 2000 Metern Höhe und weist damit im Schnitt kühlere Temperaturen und mehr Niederschlag auf als die anderen National Parks Utahs. Im Winter sind an einigen Stellen Skiloipen verfügbar. Die meisten Besucher unternehmen kleine Wanderungen auf gut ausgeschilderten Wegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zwischen den Felsen, die sich in vielfachen Formen darstellen. Insgesamt gibt es Wanderwege über 80 Kilometer, von denen zwei als Mehrtagestouren angelegt sind. Camping innerhalb des Parks und auch abseits der beiden Campingplätze ist erlaubt, hierfür benötigt man jedoch eine Genehmigung. Daneben gibt es noch eine Lodge mit mehr als 100 Zimmern, in der man unterkommen kann. In der näheren Umgebung des Bryce Canyon gibt es nur sehr wenige Unterkünfte.

Wer über Nacht bleibt, kommt in den Genuss eines sehr dunklen Himmels, der den Blick auf deutlich mehr Sterne ermöglicht als an den meisten anderen Orten. Mit dem Astronomy Festival im Juni und verschiedenen Programmen der Park Rangers zum Thema wird diesem Umstand Rechnung getragen. Wer nicht nach oben, sondern in die Ferne sehen will, kann bei gutem Wetter Berge in mehr als 150 Kilometern Entfernung in den Nachbarstaaten Arizona und New Mexico mit bloßem Auge erkennen.

Wer nicht zu Fuß unterwegs sein möchte, wird über einen knapp 30 Kilometer langen Scenic Drive vorbei an den Sehenswürdigkeiten des Parks und hin zum Rainbow Point, dem mit 2775 Metern höchstgelegenen Punkt ganz im Süden des Bryce Canyon geführt. Das Visitor Center befindet sich am nördlichen Ende, nahe des kleinen Orts Tropic. Vom Auto aus fehlt einem allerdings die Gelegenheit, die vielfältige Fauna der Gegend zu bestaunen, zu der unter anderem der Maultierhirsch, Koyote, Klapperschlange und Tigersalamander gehören. Im Park leben außerdem Bestände der gefährdeten Arten Kalifornien-Kondor und Utah-Präriehund.  

Bryce Canyon National Park ist ganzjährig geöffnet. Die Zufahrt erfolgt dabei über die Utah State Route 63, die durch den Park führt und ein Abzweig der Utah State Road 12 ist. Wer nicht selbst fahren möchte, kann auch die angebotenen Busshuttles in Anspruch nehmen, die zu den Aussichtspunkten fahren und ganztägig zur Verfügung stehen. In der Umgebung gibt es außerdem einige Unternehmen, die Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten organisieren; unter anderem werden auch Reittouren angeboten.

 

 

Link: Bryce Canyon National Park auf den Seiten des National Park Service


 

 

 

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