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Washington DC

National Mall:        Die Achse im Zentrum der Stadt, die das Weiße Haus und das Kapitol miteinander verbindet, ist eine weitläufige Fläche, die links und rechts mit Sehenswürdigkeiten gesäumt ist und die daher der Hauptanziehungspunkt für Touristen ist. Neben einigen Statuen und Denkmälern finden sich an der Mall das Washington Monument, das Jefferson Memorial, das Lincoln Memorial, das Vietnam Veterans Memorial und weitere. Auch die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt sind von der Mall aus gut zu Fuß zu erreichen.

White House:         Das Symbol der amerikanischen Regierung, Sitz des US-Präsidenten, gehört natürlich zum Pflichtprogramm eines Besuchs in Washington DC. Fast alle werden sich aber mit einem Blick von außen zufrieden geben müssen, da die öffentlichen Touren seit dem 11. September streng limitiert sind und nur über Abgeordnete des amerikanischen Kongresses angefragt werden können. Der Straßenblock rund um das Weiße Haus ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. 1600 Pennsylvania Avenue

Capitol:        Das imposante Gebäude mit der weithin sichtbaren Kuppel steht auf dem Capitol Hill am Ende der National Mall und dient als Mittelpunkt für den historisch angelegten Straßenplan der Stadt. Das Capitol ist Sitz des US Congress und Schauplatz der Sitzungen von Senat und Repräsentantenhaus. Das Gebäude, dessen Bau 1793 begonnen worden war und in dessen Innerem sich etliche sehenswerte und bedeutende Kunstwerke befinden, wurde um ein modernes Besucherzentrum erweitert, das 2007 eröffnet wird. Besucher müssen auch hier mit strengen Sicherheitskontrollen und langen Wartezeiten rechnen. Der Hügel, auf dem das Gebäude steht, ist allerdings immer wieder Schauplatz großer Veranstaltungen, unter anderem der jährlichen Feier am 04. Juli, dem amerikanischen. Nationalfeiertag.

Supreme Court:          Der Gebäudekomplex des höchsten amerikanischen Gerichtes, des Supreme Court, schließt sich unmittelbar an das Capitol an. Das aus Marmor bestehende Gerichtsgebäude kann zwar besichtigt werden, es gibt jedoch kein Besuchsprogramm mit Führungen. Dafür bietet sich unter Umständen die Gelegenheit, eine höchstrichterliche Entscheidung als Augenzeuge mitzuerleben. One First Street Northeast

Washington Monument:        Das Denkmal zur Erinnerung an den ersten Präsidenten der USA ist ein 170 Meter hoher Obelisk aus Marmor, Granit und Sandstein in der Mitte der Mall. Der Bau an dem Monument war 1848 begonnen, wegen fehlender Mittel und dem Civil War aber erst 1884 abgeschlossen worden. Das Denkmal ist begehbar; mit einem Aufzug oder über Treppen kann eine Aussichtsplattform erreicht werden. Im vor dem Bauwerk angelegten Reflecting Pool spiegelt sich der gesamte Obelisk wider. Link: Washington Monument auf den Seiten des National Park Service

Lincoln Memorial:          Das Denkmal zur Erinnerung an den 16. Präsidenten der USA zeigt Lincoln in sitzender Pose in einem Gebäude, dessen Gestaltung dem griechischen Tempel des Zeus in Olympia nachempfunden ist. Das Denkmal wurde 1922 nach langer Bau- und Planungszeit eröffnet. Es ist täglich von 8 Uhr bis Mitternacht für Besucher geöffnet. Auf den Stufen des Lincoln Memorials hielt Martin Luther King 1963 seine berühmte I have a dream- Rede. Link: Lincoln Memorial auf den Seiten des National Park Service

Vietnam Veterans Memorial:          Unweit des Lincoln Memorial befindet sich die zwei Mal 75 Meter lange schwarze Granitwand des Vietnam Veterans Memorials, in die alle Namen der im Vietnamkrieg gefallenen oder vermissten amerikanischen Soldaten in chronologischer Reihenfolge eingraviert wurden. Insgesamt finden sich 58245 Namen auf den Mauern des Denkmals. Besucher, die vor dem Memorial stehen, spiegeln sich in dessen Oberfläche, was eine künstlerische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ergibt. Zum Denkmal gehören die Statuen Three Soldiers und Vietnam Women`s Memorial  in unmittelbarer Umgebung. Link: Vietnam Veterans Memorial auf den Seiten des National Park Service 

Jefferson Memorial:         Etwas abseits von der National Mall, im West Potomac Park am Potomac River, wurde auch dem driten Präsidenten der USA ein Denkmal gewidmet. Im Inneren des 1943 eingeweihten Monuments befindet sich eine knapp 6 Meter große Statue Thomas Jeffersons. Das Memorial kann rund um die Uhr besichtigt werden. Link: Thomas Jefferson Memorial auf den Seiten des National Park Service

Holocaust Museum:         Eine der neuesten Sehenswürdigkeiten Washingtons befindet sich in der Nähe der National Mall. Das 1993 eröffnete Museen gibt auf vier Stockwerken tiefe Einblicke in die Geschichte des Dritten Reichs, den Holocaust und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Es ist außerdem Sitz von Forschungseinrichtungen zu diesem Thema. Geöffnet täglich von 10 bis 17:30 Uhr; 100 Raoul Wallenberg Place SW.

Arlington National Cemetery:      Der auf dem Gebiet des Bundesstaates Virginia gelegene, zu Fuß aus der Innenstadt Washingtons aber leicht erreichbare Arlington National Cemetery dient als nationale Erinnerungsstätte an die Gefallenen der Kriege mit amerikanischer Beteiligung. Die Grabstätte für mehr als 290.000 Soldaten aus allen Einheiten des Militärs wirkt allein schon durch die schier endlosen Reihen weißer Holzkreuze überwältigend. Häufig besucht werden vor allem die Denkmäler für die Opfer des 11. September, das Mahnmal für die Astronauten der  verunglückten Raumfähren Challenger und Columbia und das Grab der unbekannten Soldaten. Am häufigsten wird jedoch das Grab John F. Kennedys und seiner Frau Jacqueline aufgesucht, an dem eine ewige Flamme brennt. Link: Offizielle Seite des Arlington National Cemetery

Smithsonian Institution:         Mehr zu den Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Smithsonian Institution auf der folgenden Seite.


 

 

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