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Washington DC

 

Sehenswertes

United States Capitol
Das imposante Gebäude mit der weithin sichtbaren Kuppel steht auf dem Capitol Hill am Ende der National Mall und dient als Mittelpunkt für den historisch angelegten Straßenplan der Stadt. Das Capitol ist Sitz des US Congress und Schauplatz der Sitzungen von beiden Häusern der Legislative, also sowohl vom Senat als auch vom Repräsentantenhaus. Das Gebäude beherbergt in seinem Inneren etliche sehenswerte und bedeutende KunstwerkeDC Capitol. Besucher müssen hier mit strengen Sicherheitskontrollen und langen Wartezeiten rechnen. Der Hügel, auf dem das Gebäude steht, ist immer wieder Schauplatz großer Veranstaltungen, unter anderem der jährlichen Feier am 04. Juli, dem amerikanischen. Nationalfeiertag.
Die fünf Stockwerke des Capitols bieten insgesamt mehr als sechs Hektar Fläche. Für die Gestaltung des Gebäudes hatte die amerikanische Regierung 1792 einen Wettbewerb veranstaltet, an dem vor allem Amateure teilnahmen. Ausgewählt wurde schließlich der Entwurf von William Thornton, der eigentlich Arzt war und der sich vom Louvre und dem Panthéon in Paris hatte inspirieren lassen. Thorntons Skizzen wurden allerdings noch einige Male überarbeitet, bevor der Bau im September 1793 begonnen wurde. Die erste Sitzung des Kongresses fand am 17. November 1800 in dem Gebäude statt, das zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht komplett fertiggestellt war. Das Capitol erhielt im Laufe der Jahre mehrere Umbauten und Ergänzungen, so wurde zum Beispiel 2008 ein modernes Besucherzentrum eröffnet, das sich unterhalb des Ostflügels befindet. Mit der Eröffnung dieses Zentrums gelang es, den stetig zunehmenden Besucherstrom - inzwischen kommen jährlich mehrere Millionen Touristen für Besichtigungen - besser zu koordinieren.
Die kostenlos angebotenen Führungen durch das US Capitol dauern etwa eine Stunde. Reservierungen für ein Zeitfenster müssen im Voraus vorgenommen werden; es stehen Audio-Touren in Fremdsprachen zur Verfügung. Das Besucherzentrum ist montags bis samstags 8:30-16:30 Uhr geöffnet. Alle Besucher müssen sich Sicherheitskontrollen unterziehen, das Mitbringen von Flüssigkeiten und großen Rucksäcken ist untersagt.

 

National Mall
Die rund 3 Kilometer lange Achse im Zentrum der Stadt, die das Weiße Haus und das Kapitol miteinander verbindet, ist eine weitläufige Fläche, die links und rechts mit Sehenswürdigkeiten gesäumt ist und die daher der Hauptanziehungspunkt für Touristen ist. Neben einigen Statuen und Denkmälern finden sich an der Mall das Washington Monument, das Jefferson Memorial, das Lincoln Memorial, das Vietnam Veterans Memorial und weitere. Auch die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt, zum Beispiel mehrere der berühmten Museen, sind von der Mall aus gut zu Fuß zu erreichen. Mehr als 20 Millionen Touristen besuchen die National Mall jährlich, die schon im Originalplan für die Hauptstadt von Pierre L’Enfant vorgesehen war. Die Mall ist traditionell Schauplatz großer Demonstrationen und Kundgebungen.

 

Supreme Court
Das Gebäude des höchsten amerikanischen Gerichts wurde 1935 erbaut, zuvor war das Gericht im direkt benachbarten Capitol untergebracht. Das Gebäude ist 28 Meter hoch und wurde nach den Plänen des Architekten Cass Gilbert errichtet, der jedoch vor Vollendung des Bauwerks starb. Es umfasst fünf Stockwerke, der eigentliche Gerichtssaal befindet sich im zweiten Stock. An der äußeren Fassade befinden sich zahlreiche Skulpturen.
Besucher bekommen nur dann die Möglichkeit, das Gebäude zu besichtigen, wenn das Gericht nicht in Session ist. Auch zu diesen Zeiten allerdings ist der Zugang nur zu den öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss möglich. Voraussetzung dafür ist auch hier, dass man sich einer intensiven Sicherheits- und Personenkontrolle unterzieht. Die allgemeinen Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr.

 

Washington Monument
Das Denkmal zur Erinnerung an den ersten Präsidenten der USA ist ein rund 170 Meter hoher Obelisk - der höchste der Welt - aus Marmor, Granit und Sandstein in der Mitte der National Mall. Der Bau an dem Monument war 1848 begonnen, wegen fehlender Mittel und dem Civil War aber erst 1884 abgeschlossen worden. Es besteht aus über 36.000 einzelnen Steinen. Bei seiner Eröffnung überholte das Bauwerk den Kölner Dom als damals höchstes Gebäude der Welt; das höchste der Stadt ist es noch immer. Das Denkmal ist begehbar; mit einem Aufzug kann eine Aussichtsplattform erreicht werden. Im vor dem Bauwerk angelegten Reflecting Pool spiegelt sich der gesamte Obelisk wider und in einem Kreis rund um das Monument wehen immer 50 amerikanische Fahnen. Das Washington Monument ist täglich von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Die kostenlosen Tickets werden auf First come, First Serve- Basis in der Lodge neben dem Denkmal ausgegeben. Wer Tickets hat, muss in der Regel zunächst im Freien vor dem Bauwerk auf Einlass warten und fährt dann mit dem Aufzug zur Plattform in gut 150 Metern Höhe.

 

Lincoln Memorial
Das Denkmal zur Erinnerung an den 16. Präsidenten der USA zeigt Lincoln in sitzender Pose in einem Gebäude, dessen Gestaltung dem griechischen Tempel des Zeus in Olympia nachempfunden ist. Das Denkmal, das sich gegenüber dem Washington Monument befindet, wurde 1922 nach langer Bau- und Planungszeit eröffnet. Die beeindruckende Statue Lincolns ist 5,8 Meter hoch und hat insgesamt ein Gewicht von 159 Tonnen. Auf der Innenwand sind die Worte von zwei berühmten Reden Abraham Lincolns in den Stein geschrieben. Das Monument kann jeden Tag rund um die Uhr besichtigt werden. Auf den Stufen des Lincoln Memorials hielt Martin Luther King Jr. im Jahr 1963 seine berühmte I have a dream- Rede.

 

Vietnam Veterans Memorial
Unweit des Lincoln Memorial befindet sich die zwei Mal 75 Meter lange schwarze Granitwand des Vietnam Veterans Memorials, in die alle Namen der im Vietnamkrieg gefallenen oder vermissten amerikanischen Soldaten in chronologischer Reihenfolge eingraviert wurden. Insgesamt finden sich 58245 Namen auf den Mauern des Denkmals. Besucher, die vor dem Memorial stehen, spiegeln sich in dessen Oberfläche, was eine künstlerische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ergibt. Zum Denkmal gehören die Statuen Three Soldiers und Vietnam Women`s Memorial in unmittelbarer Umgebung. Mehr als drei Millionen jährliche Besucher sehen sich das Werk der amerikanischen Architektin Maya Lin an, häufig sind Veteranen vor Ort, die als Freiwillige Auskünfte geben. 

 

Jefferson Memorial
Etwas abseits von der National Mall, im West Potomac Park am Potomac River, wurde auch dem dritten Präsidenten der USA ein Denkmal gewidmet. Im Inneren des 1943 eingeweihten Monuments befindet sich eine knapp sechs Meter große Bronzestatue Thomas Jeffersons, die vom amerikanischen Bildhauer Rudolph Evans gestaltet und erst vier Jahre nach der Eröffnung zum Denkmal hinzugefügt wurde. Auf den äußeren Mauern sind Teile der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung eingearbeitet, an anderen Stellen befinden sich weitere Zitate. Um das Bauwerk herum wurden zahlreiche japanische Kirschbäume angepflanzt, ein Geschenk Japans aus dem Jahr 1912. Diese bilden den Rahmen für das jährlich am 27. März stattfindende National Cherry Blossom Festival. Das Memorial kann rund um die Uhr besichtigt werden.

 

Arlington National Cemetery
Der nationale Ehrenfriedhof der USA befindet sich gegenüber des Lincoln Memorials auf dem Gebiet des angrenzenden Bundesstaats Virginia, ist aber  zu Fuß aus der Innenstadt Washingtons leicht erreichbar. Der Arlington National Cemetery dient als nationale Erinnerungsstätte an die Gefallenen der Kriege mit amerikanischer Beteiligung. Die Grabstätte für rund 400.000 Soldaten aus allen Einheiten des Militärs wirkt allein schon durch die schier endlosen Reihen weißer Holzkreuze überwältigend. Häufig besucht werden vor allem die Denkmäler für die Opfer des 11. September, das Mahnmal für die Astronauten der verunglückten Raumfähren Challenger und Columbia und das Grab der unbekannten Soldaten. Am häufigsten wird jedoch das Grab John F. Kennedys und seiner Frau Jacqueline aufgesucht, an dem eine ewige Flamme brennt. Jährlich am Memorial Day im Mai wird jede der Grabstätten mit einer kleinen amerikanischen Flagge geschmückt.


Albert Einstein MemorialDC Einstein Monument
Wer auf Höhe des Vietnam War Memorial die National Mall verlässt und zur Constitution Avenue zurückkehrt, stößt vor dem Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften auf eine sehenswerte Statue zu Ehren von Albert Einstein. Der weltberühmte Wissenschaftler aus Ulm war 1940 amerikanischer Staatsbürger geworden und zwei Jahre später in die Akademie aufgenommen worden. Die Statue wurde 1979 von Robert Berks geschaffen und ist aus Granit. In das Gesamtkunstwerk eingebunden sind berühmte Zitate von Einstein und Markierungen, die die Konstellation der Himmelskörper zum Zeitpunkt der Einweihung der Statue anzeigen.


Textile Museum
Der Campus der George Washington University erstreckt sich über weite Teile des Stadtviertels Foggy Bottom in Downtown. Hier befindet sich seit 2015 auch das Textilmuseum, das bereits 1925 gegründet wurde. Der Gründer der Sammlung, George Hewitt Myers, erwarb vor allem handgemachte Textilien im Orient und in Südamerika, inzwischen sind tausende Ausstellungsstücke aus aller Welt dazugekommen. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt noch immer auf handgewebten Teppichen.
701 21st Street, geöffnet Montag und Mittwoch-Freitag 11:30-18:30 Uhr, samstags 10-17 Uhr, sonntags 13-17 Uhr


The Pentagon
Das berühmte fünfeckige Gebäude des US-Verteidigungsministeriums befindet sich ebenfalls außerhalb der Stadtgrenzen in Virginia, nicht weit vom Arlington-Friedhof entfernt. Das Gebäude selbst ist natürlich nicht zugänglich und in der Umgebung herrschen strenge Sicherheitsvorschriften, man kann als Besucher aber das sehenswerte Pentagon Memorial vor dem Gebäude. Es erinnert an die 184 Menschen, die während der Terroranschläge vom 11. September 2001, als ein Flugzeug ins Pentagon abstürzte, ums Leben gekommen sind. Die Erinnerungsstätte enthält 184 Bänke, alle mit dem Namen jeweils eines Opfers versehen, unter denen Wasser fließt. 

 


 

 

 

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