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Die US-Bundesstaaten Vermont, Connecticut, New Hampshire, Rhode Island, Maine und Massachusetts verbuchen einen großen Teil ihrer jährlichen Einnahmen aus dem Tourismus im Spätsommer und Frühherbst. Tägliche Statusberichte informieren dann die Besucher über den Fortschritt der Laubfärbung. Der Grund für das in dieser Gegend besonders intensive Tourismusgeschehen zu Zeiten des Indian Summer liegt in den hier zu findenden ausgedehnten Waldflächen mit einer vergleichsweise hohen Arten- und damit Farbenvielfalt sowie im häufigen Vorkommen von Baumarten mit besonders intensiver Blattfärbung, vor allem des Zuckerahorns. In dieser Jahreszeit sind die Unterkunftsmöglichkeiten Neuenglands, in der Regel kleinere Inns oder Bed & Breakfasts, häufig sehr gut gebucht, weshalb sich eine Vorabreservierung empfiehlt. Gleichzeitig bietet der Aufenthalt in familiären Unterkünften die Möglichkeit, von nicht so bekannten Nebenstrecken und Aussichtspunkten zu erfahren, da die bekannten Straßen mit Blick auf das Farbenspiel oft stark belastet sind. Auch außerhalb der nordöstlichen US-Bundesstaaten ist das Naturphänomen zu beobachten, zum Beispiel im Mittleren Westen, dort jedoch hat die foliage season deutlich weniger touristisches Gewicht.
Der Namensursprung der Bezeichnung Indian Summer ist nicht ganz geklärt, aber es gibt verschiedene Erklärungsansätze. Am geläufigsten ist heute die Erklärung, dass der späte Sommer und frühe Herbst die bedeutendste Jagdzeit und die Erntezeit der amerikanischen Ureinwohner darstellte, als diese noch an der Ostküste der USA lebten. Ein mythologische Erklärung findet sich bei den Namensgebern selbst - einer Indianerlegende zufolge fließt das Blut erlegter Bären in die Erde und wird dort von den Bäumen wieder aufgenommen und in die Blätter getrieben.
Link: Foliage Network, im Herbst mit Statusberichten vom Fortschritt der Laubfärbung
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