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Indianapolis

Indianapolis, die Hauptstadt des Bundesstaats Indiana, ist nach schnellem Wachstum seit 1980 inzwischen die zwölftgrößte Stadt der USA und gilt, gemeinsam mit dem umliegenden Ballungsraum, weiterhin als Boomregion. Im Vergleich mit anderen amerikanischen Metropolen ist “Indy” deutlich weniger dicht besiedelt und weist einige grüne Flecken sowie Wasserläufe auf. Dazu gehören der 583 Kilometer lange White River, an dessen Ufer sich im Stadtgebiet ein State Park  befindet und der in ihn mündende Fall Creek, an dem entlang ein schöner Fußweg angelegt worden ist. Indianapolis ist eine bedeutsame Stadt für Kongresse und Sportveranstaltungen.

Lage:

Mittlerer Westen, zentral in Indiana

Einwohner:

839.500

Einwohner Ballungsraum:

1.756.200

Fläche:

964 km²

Bevölkerungsdichte:

861 / km²

Beiname:

The Circle City

Entfernungen:

Fort Wayne 204 Kilometer, Cincinnati (OH) 181 Kilometer, Louisville (KY) 184 Kilometer, Chicago (IL) 294 Kilometer

Bürgermeister:

Gregory A. Ballard, seit 2008

IN Indianapolis Central Canal

 

Indianapolis

 

IN Indianapolis State House

 

IN Indianapolis Motor Speedway

Die Stadt wurde 1820 mit dem Ziel der Errichtung einer Hauptstadt für Indiana gegründet. Als Standort entschied man sich beinahe exakt für das geographische Zentrum des Bundesstaats. Alexander Ralston, der auch an der Planung von Washington DC beteiligt war, bekam die Aufgabe, die neue Metropole zu entwerfen. Dank seiner zentralen Lage und der Anbindung an wichtige Strassen- und Eisenbahnverbindungen entwickelte sich Indianapolis schnell zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt.

Indianapolis hat sich vor allem als Sportstadt einen Namen gemacht. Die Stadt ist Heimat des NCAA, der Dachorganisation des populären Collegesports in Amerika und richtet seit 2008 das viel beachtete Finalturnier im College-Basketball aus. Zudem findet bereits seit mehr als 100 Jahren das traditionsreiche Autorennen Indianapolis 500 hier statt, ergänzt durch weitere hochkarätige Motorsportveranstaltungen. Die Ausrichtung der Basketball-Weltmeisterschaft 2002 und des Super Bowl 2012 sorgen ebenso für sportliche Highlights wie die beiden hier beheimateten Teams aus den höchsten Ligen im Basketball und Football.

Allein diese Events, zusammen mit einigen namhaften Kongressen, sorgen dafür, dass der Tourismus inzwischen eine wichtige Rolle für die Wirtschaft von Indianapolis spielt. Die Stadt ist weiterhin ein bedeutender Standort der Transport- und der Pharmaindustrie und spielte eine gewisse Rolle für den Automobilbau, bevor sich dieser vornehmlich im nahegelegenen Detroit ansiedelte. In verschiedenen Rankings und Untersuchungen zum Geschäftsklima und zur Lebensqualität erreicht Indianas Hauptstadt regelmäßig vordere Plätze.

Diese positiven Bewertungen konnte Indianapolis, das eine Städtepartnerschaft mit Köln pflegt, in der Vergangenheit nicht immer erreichen. Insbesondere während der 1990er Jahre erlebte die Stadt den Niedergang seiner Downtown und bis heute verzeichnet sie vergleichsweise hohe Kriminalitätsraten. Dazu beigetragen hat sicher auch die Tatsache, dass knapp 12% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt. Positiv zu bemerken ist, dass Indianapolis eine der amerikanischen Großstädte ist, in denen die Grenzen zwischen den Rassen nicht klar erkennbar sind - es gibt kaum “typisch schwarze” oder “weiße” Stadtviertel. Zur Gesamtbevölkerung zählen rund 63% Weiße, 25% Schwarze und 7% Latinos. Das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren und in knapp 30% der rund 324.000 Haushalte leben Kinder unter 18 Jahren. 


 

 

 

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