Miami

Miami ist weder die Hauptstadt noch die größte Stadt Floridas. Trotzdem gilt sie allgemein als das Aushängeschild des Bundesstaats, als Traumziel und als Metropole des amerikanischen Südens. Diese Einstufung hat auch ihre Berechtigung, denn Miami ist nicht nur der Mittelpunkt eines Ballungsraums mit 5,5 Millionen Einwohnern - dem siebtgrößten der USA -, sondern hat darüber hinaus auch eine überragende wirtschaftliche Bedeutung. Einer der inoffiziellen Spitznamen der Stadt lautet “Hauptstadt Lateinamerikas” und tatsächlich steht Miami in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht unter starkem Einfluss aus dem Süden des Kontinents.

Lage:

Südosten von Florida, am Atlantik

Einwohner:

441.100

Einwohner Ballungsraum:

5.564.600

Fläche:

143 km²

Bevölkerungsdichte:

4770 / km²

Beiname:

The Magic City

Entfernungen:

Fort Lauderdale 44 Kilometer, Orlando 376 Kilometer, Tampa 432 Kilometer, Jacksonville 554 Kilometer, Atlanta 1064 Kilometer

FL Miami River

 

Miami

 

FL Miami Cathedral of Saint Mary

 

FL Miami Miami Avenue

Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt begründet sich zum einen aus dem Tourismus, der jährlich 30 Millionen Menschen nach Miami bringt, zum anderen aus der Nähe zu Lateinamerika. Mehr als 1000 Firmen betreiben ihre Mittel- und Südamerika- Geschäfte von hier aus; zahlreiche andere haben hier ihren Hauptsitz. Downtown Miami hat die höchste Bankenkonzentration des ganzen Landes und ein Großteil des südamerikanischen Finanzwesens wird in der Stadt abgewickelt, vor allem rund um die Brickell Avenue. Darüber hinaus ist der Hafen von Miami einer der wichtigsten des Landes, sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr. Der internationale Flughafen, der von Europa aus von vielen Airlines direkt angeflogen wird, gehört zu den betriebsamsten der USA.

Miami und die Region genießen ein ganzjährig warmes Klima - das als tropisches Monsun-Klima bezeichnet wird - und durchschnittlichen Wintertemperaturen um die 20° C. Die Wintermonate sind dabei entschieden trockener als der Sommer. Von Mitte August bis Ende September besteht erhöhte Gefahr für Hurricanes. 

Während die Grenzen zwischen Stadtgebiet und Umland fließend sind, gibt es in Miami selbst einige klar definierte Stadtviertel, die sich auch in ihrer Bevölkerungszusammensetzung unterscheiden. Interessant ist dabei, dass über 50% der Einwohner der Stadt nicht in den USA geboren sind – allein Kuba stellt 34% der Bevölkerung. Hispanischer Herkunft sind insgesamt 70% der Menschen in Miami. Englisch wird nur noch in etwa 24% der Haushalte gesprochen. So ist auch das enorme Bevölkerungswachstum Miamis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in erster Linie auf Immigration zurückzuführen; die Zuzüge aus den anderen Landesteilen der USA gingen zumeist ins Umland. Mit der Bevölkerungsentwicklung ging leider auch ein Aufstieg in der Kriminalitätsstatistik einher; noch immer ist die Stadt eine der gefährlichsten der USA.

Miami ist somit Heimat zahlloser Kulturen und Traditionen, die auch in der neuen Heimat gepflegt werden, sich aber kaum miteinander vermischen. Die Stadt wird von multinationalen Organisationen wegen seiner Wirtschafts- und Kaufkraft als „Global City“ eingestuft und wird zugleich für sein gepflegtes, grünes Stadtbild gelobt. So bietet Miami vielleicht einen Ausblick auf die Entwicklungen, die anderen Metropolen der Welt erst noch bevorstehen.

 


 

 

 

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