> NASA
4trips_breit_140x30
default

 

Die NASA

Die National Aeronautics and Space Administration - kurz NASA - ist die nationale Raumfahrtbehörde der USA und als solche ausführendes Organ für die wissenschaftlichen, technologischen und militärischen Interessen der amerikanischen Regierung in Bezug auf das Weltall. Die Behörde wurde 1958 von der Administration unter Präsident Dwight D. Eisenhower als Gegeninitiative zum Raumfahrtprogramm der damaligen Sowjetunion gegründet und hat ihren Sitz in Washington DC, mit Einrichtungen in verschiedenen US-Bundesstaaten. Die bekannteste dieser Einrichtungen ist das Kennedy Space Center am Cape Canaveral nahe Orlando, Florida.

Im so genannten Space Race, dem Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum zwischen den Supermächten, hatten die USA zunächst das Nachsehen gegenüber der UdSSR, die bereits 1957 den ersten Satelliten ins All geschossen hatte. Dieser technologische Vorsprung bedeutete eine Niederlage und zugleich eine potenzielle Bedrohung für die USA, so dass Eisenhower mit großem finanziellen und materiellen Aufwand die eigenen Bemühungen vorantrieb. Vor allem der nach dem Krieg nach Amerika gebrachte Wernher von Braun, der im Zweiten Weltkrieg am Raketenprogramm der Nazis gearbeitet hatte, brachte die amerikanischen Bemühungen deutlich voran - er gilt heute als der Vater des US- Raumfahrtprogramms.

Dank des konzentrierten Einsatzes waren schon bald Ergebnisse sichtbar - 1961 war Alan Shepard der erste Amerikaner im All. Er steuerte die Freedom 7. Im Februar 1962 absolvierte John Glenn als erster Amerikaner die erste Erdumrundung an Bord der Friendship 7. Mit den aus diesen Flügen gewonnenen Erkenntnissen widmete sich die NASA dem großen Menschheitstraum, dem Projekt der Landung auf dem Mond. Am 20. Juli 1969 schließlich hatten die USA einen entscheidenden Sieg im Kräftemessen der Supermächte errungen. Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond und platzierte das Sternenbanner im Mondgestein.

Mit dem Space Shuttle, dessen Jungfernflug im April 1981 stattfand, begann dann eine neue Ära der bemannten Raumfahrt. Das Space Shuttle wurde unter anderem benutzt, um Astronauten zur International Space Station ISS zu transportieren und um das Hubble-Teleskop zu installieren. Dieses Teleskop markiert den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen der NASA und der europäischen Behörde ESA. Bereits 1975 war es zur ersten Kooperation mit dem sowjetischen Raumfahrtprogramm gekommen. Insgesamt hat die NASA mehr als 150 bemannte Missionen gestartet, die eine Vielzahl bedeutender wissenschaftlicher Erkenntnisse gebracht haben. Allerdings gingen auch zwei Shuttles verloren, wobei jeweils die gesamte an Bord befindliche Crew getötet wurde. Die Raumfähre Challenger brach am 28. April 1986 wenige Sekunden nach dem Start auseinander, die Columbia explodierte am 01. Februar 2003 in der Luft nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Beide Unfälle bedeuteten schwere Rückschläge für das gesamte amerikanische Raumfahrtprogramm.

Neben den bemannten Missionen hat es immer wieder auch unbemannte Raumflüge gegeben. In jüngerer Vergangenheit stachen hier besonders die vielbeachteten Flüge zum Mars hervor. Inzwischen hat die NASA Flüge zu allen Planeten unseres Sonnensystems absolviert, viermal haben Missionen das Sonnensystem sogar verlassen. Für die Zukunft ist ein Erweiterung der Erkundungen des Mars sowie weitere Expeditionen zu Jupiter, Merkur, Saturn und Pluto. Präsident Bush veröffentlichte 2004 weitere Zukunftspläne, die unter anderem die Errichtung einer Basis auf dem Mond und einen bemannten Flug zum Mars innerhalb der nächsten 30 Jahre vorsehen. 2010 jedoch stoppte Präsident Obama diese Pläne und verkündete, dass sich die NASA fortan weniger auf die bemannte Raumfahrt konzentrieren werde. 2012 gelang die Landung des Raumfahrzeugs Curiosity auf dem Mars, das den Planeten erforscht und nach Spuren von existierendem oder vergangenem Leben sucht.


 

 

 

Find us on Facebook

 

Follow us on Twitter

 

 

 

 

Americanet.de

 

Visit us on Pinterest

 

ig

 

 

 

 

Übersicht Geschichte

 

Impressum

 

 

 

 

This page in English: Moon Landing