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Nevada kann man als ein Land der Gegensätze empfinden. Hier gibt es die einsamste Strasse der USA, auf der einem nur zufällig mal ein Auto begegnet, hier gibt es aber auch Las Vegas, die unangefochtene Hauptstadt der Casinos und des Entertainments. Die Berge im Norden eignen sich im Winter zum Skilaufen, im Süden befinden sich Wüstenregionen, in denen im Sommer zum Teil unerträgliche Temperaturen erreicht werden. 85% der Einwohner Nevadas leben rund um Las Vegas oder Reno und von den verbleibenden weitläufigen Flächen des siebtgrössten amerikanischen Bundesstaats befinden sich wiederum mehr als 85% in Besitz des Bundes und dienen dem Naturschutz oder als militärisch genutzte Gebiete.
Neben dem Glücksspiel und dem Tourismus, den wichtigsten Stützen der Wirtschaft Nevadas, spielt die Agrarwirtschaft und nach wie vor die Förderung von Mineralien und Bodenschätzen. Mehr als 8% der Weltproduktion von Gold stammen aus Nevada, das damit nach Südafrika und Australien der drittgrösste Produzent der Welt ist. Minen, Claims und Bergwerke spielen auch entscheidende Rollen in der Geschichte des Bundesstaats und hatten nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Bevölkerungszahl.
Nevada war bis zum Fund des ersten Silbers 1859 relativ unbedeutendes, kaum besiedeltes Land und war ein Teil des grossen, von den Mormonen dominierten Utah-Territoriums. 1864 wurde Nevada als 36. Bundesstaat in die amerikanische Union aufgenommen.
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