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Oklahoma City

Es ist die Mischung aus amerikanischen Ureinwohnern, aus Ranchern, reichen Ölbaronen, aufstrebenden Yuppies und den bodenständigen Menschen der Great Plains, die diese Stadt prägt. Die Hauptstadt Oklahomas hat sich in weiten Teilen seine eher ruhige Atmosphäre bewahrt, ist auf der anderen Seite aber quicklebendig und bereit für die Zukunft nach dem Ölgeschäft. Ein sehr kostspieliges und umfangreiches Programm zur Neugestaltung der Stadt hat Oklahoma City eine der schönsten Downtowns der USA beschert und nicht selten landet OKC weit oben in Untersuchungen der Lebensqualität amerikanischer Städte.

Lage:

Zentral in Oklahoma, südliche Mitte der USA

Einwohner:

580.000

Einwohner Ballungsraum:

1.280.600

Fläche:

1609 km²

Bevölkerungsdichte:

369 / km²

Beiname:

OKC

Entfernungen:

Tulsa 170 Kilometer, Amarillo 416 Kilometer, Dallas 335 Kilometer, Wichita 260 Kilometer, Little Rock 545 Kilometer

Bürgermeister:

Mick Cornett, seit 2004

OK OKC Bricktown

 

Oklahoma City

 

OK OKC Cathedral

 

OK OKC Memorial

Die Hauptstadt von Oklahoma ist mit ihren 580.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundesstaats und die Nummer 31 auf der Liste der größten Städte der USA nach Einwohnern. Wird dagegen die Fläche als Maßstab genommen, ist sie die achtgrößte Stadt des Landes. Die Geschichte der Entstehung der Stadt ist bemerkenswert, denn innerhalb weniger Stunden nach ihrer Gründung am 22. April 1889 zählte Oklahoma City bereits mehr als 10.000 Einwohner. Der Grund dafür war ein von der Regierung organisierter „land run“, bei dem jeder der rund 50.000 Teilnehmer das Recht auf das rund 0,65 qkm große Stück Land zugesprochen bekam, das er als erster beanspruchte.

Lange Zeit mehrheitlich als eher verschlafene Provinzstadt angesehen, geriet Oklahoma City in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als 1995 bei einem Terroranschlag auf ein öffentliches Gebäude 168 Menschen getötet wurden. Das Attentat war bis zum 11. September 2001 das schwerste, das je auf amerikanischem Boden verübt worden war. Die Stadt am Ufer des North Canadian River (der innerhalb der Stadt Oklahoma River heisst) hat das furchtbare Ereignis als Chance genutzt und Teile des Stadtgebiets umfassend neu gestaltet, auch die Downtown wurde neu belebt. Dies wird auch in der Bevölkerungszahl deutlich, die zwischen 2000 und 2010 um über 70.000 Menschen oder 14,6% stieg. Der Anteil der amerikanischen Urbevölkerung an der Einwohnerzahl liegt mit 3,5% für eine US-Großstadt recht hoch, der rund 17%ige Anteil an Latinos ist dagegen vergleichsweise gering. In der Stadt gibt es mehr als 200.000 Haushalte, das Durchschnittsalter der Einwohner liegt bei rund 34 Jahren.

Oklahoma City hat überregionale Bedeutung als Standort der Öl- und Gasindustrie. Unter der Region liegt ein großes Ölfeld und die an dessen Ausbeutung beteiligten Unternehmen sowie deren Zulieferer zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt. Ebenfalls bedeutsam ist das Militär, das im Vorort Midwest City eine wichtige Luftwaffenbasis unterhält. Daneben hat aber vor allem in jüngerer Vergangenheit eine Diversifizierung der heimischen Wirtschaft stattgefunden, der es zu verdanken ist, dass diese in den letzten Jahren nachhaltiges Wachstum erlebt hat.

Oklahoma City liegt in einer feuchtwarmen Klimazone mit heißen Sommern, die allerdings durch beständige Winde abgekühlt werden. Die Sonne scheint für mehr als 3000 Stunden im Jahr, auch in den Wintermonaten oft mehrere Stunden täglich. In der Zeit von März bis August besteht erhöhte Gefahr für das Auftreten von Tornados. Die Stadt wurde schon häufig schwer von Wirbelstürmen getroffen, zuletzt im Mai 1999, als fast 50 Menschen an den Folgen eines Tornados starben.


 

 

 

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