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Die Stadt der brüderlichen Liebe hat herausragende Bedeutung für die Geschichte der USA, insbesondere für die erste Zeit nach Gründung der Union. Als damaliges geographisches Zentrum und größte Stadt des jungen Landes wurde Philadelphia zunächst Standort der Kontinentalkongresse, auf denen die Loslösung von Großbritannien beschlossen wurde und dann in den 1790er Jahren zur Hauptstadt der USA. Heute ist die Stadt die sechstgrößte des Landes mit 1,4 Millionen Einwohnern.
Der wirtschaftliche und soziale Niedergang, der vielen amerikanischen Städten Mitte und Ende des 20. Jahrhunderts zu schaffen machte, traf auch Philadelphia. Damit einher ging ein stetiger Verlust in der Bevölkerungszahl, zumeist zugunsten der Vororte, der man durch städtebauliche und finanzielle Initiativen entgegen zu wirken versucht. Einige Stadtgebiete wurden seither erneuert und attraktiver gestaltet, wobei Wert darauf gelegt wurde, die historisch gewachsenen Straßenzüge mit den typischen Reihenhäusern zu erhalten. Trotz aller Bemühungen lassen sich die üblichen städtischen Probleme aber nicht verleugnen - Philadelphia liegt nach wie vor in den Kriminalitätsstatistiken auf den ersten Plätzen.
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