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Das Streben nach Glück

Als die Vereinigten Staaten von Amerika den Prozess der Loslösung von der britischen Kolonialmacht hinter sich gebracht hatten und das Land dabei war, sich selbst auf konstitutionelle Füße zu stellen, konnten die Vordenker dieser im Entstehen begriffenen neuen Nation auf einiges an Erfahrungen zurück greifen, die in der Alten Welt mit den Begriffen Demokratie und Republik gemacht worden waren. Die USA verstanden sich von Anfang an als einen Ort des Neubeginns, als das Land, an dem jeder durch die Arbeit der eigenen Hände etwas aus sich machen konnte.

Aus diesem Selbstverständnis heraus entstand nicht nur die bis heute spürbare amerikanische Mentalität, nach der man selbst und nicht der Staat für sein Wohlergehen verantwortlich ist, sondern auch eine durch und durch freiheitliche Grundordnung, wie sie bis heute das amerikanische Leben bestimmt. Eines der wichtigsten Dokumente auf dem Weg zur freien Nation war die Declaration of Independence, die Unabhängigkeitserklärung von Großbritannien. In dieser hielten die Väter der amerikanischen Verfassung vieles von dem fest, was ihre Nation ausmachen sollte - im klaren Gegensatz zu den engen Grenzen europäischer Verfassungen und dennoch an diesen orientiert. Religiöse und politische Verfolgungen, die viele Menschen an die Küsten Amerikas gebracht hatten, sollte es nicht wieder geben und die Bürger Amerikas sollten mündige, freie, glückliche Menschen werden.

Aus diesen Ideen heraus entstand die berühmt gewordene Formulierung in der Unabhängigkeitserklärung, wonach es zu den unabänderlichen, gottgegebenen Rechten eines jeden Amerikaners gehöre, nach seinem Glück zu streben:

We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed, by their Creator, with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty, and the pursuit of Happiness.

Das Streben nach Glück - The Pursuit of Happiness - war demzufolge nicht nur Inhalt der Freiheitserklärung, sondern gleichzeitig auch ein Motiv für diese; ein Grund für die Loslösung von der britischen Krone. Der Begriff war 1759 von Samuel Johnson in seinem Roman Rasselas erstmals verwandt worden, wurde aber ursprünglich in abgewandelter Form vom englischen Philosophen John Locke geprägt worden.

So ist das Streben nach Glück - übrigens nicht das Glück selbst - als ein Grundstein des amerikanischen Gedankens fest verankert, letztlich ist sogar das eigentliche Entstehen der amerikanischen Nation auf dieser Idee basierend. Im Gegensatz zu vielen anderen Nationen sind die Grundzüge der Verfassung auch heute noch vielfach im Leben der Amerikaner zu erkennen. So ist die Selbstbestimmung, der Gedanke der Machbarkeit aus eigenem Antrieb bis heute im US-Alltagsleben unter der Oberfläche erkennbar. 


 

 

 

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