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Thomas Jefferson

Thomas Jefferson, dritter Präsident der USA und einer der wichtigsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten, wurde am 13. April 1743 in Goochland County, Virginia, geboren. Schon früh, im Alter von neun Jahren, verließ er das Anwesen der Eltern für den Großteil des Jahres, um bei Reverend William Douglas erste Kenntnisse in Französisch, Griechisch und Latein zu erwerben. Nach einer zweijährigen Ausbildung an einer kirchlichen Schule in Fredericksville besuchte er ab 1760, im Alter von 16 Jahren, das College of William and Mary in Williamsburg, Virginia, daran anschließend widmete er sich bis 1767 dem Studium der Rechtswissenschaften.

Nach bestandener Prüfung arbeitete Jefferson als Anwalt, wobei sich sein Tätigkeitsbereich fast über ganz Virginia erstreckte. 1772 heiratete er Martha Wayles Skelton, eine recht wohlhabende Witwe, mit der er zusammen den berühmten Landsitz Monticello bezog, der auch heute noch zu besichtigen ist.

Als ein Mitglied des House of Burgesses wandte er sich früh gegen die britische Herrschaft über deren amerikanisches Territorium. Als Abgesandter Virginias zum Continental Congress wurde Jefferson von den anderen Delegierten zum Mitverfasser der Declaration of Independence, der Unabhängigkeitserklärung, gewählt. Die von Thomas Jefferson maßgeblich verantwortete Version wurde schließlich mit geringfügigen Änderungen verabschiedet, die Loslösung von der britischen Krone war erklärt. Nachdem er 1776 bis 1779 Mitglied des Virginia Delegiertenhauses war, wurde Jefferson zum Gouverneur von Virginia gewählt, ein Amt, das er bis 1781 ausübte. 1783 arbeitete er erneut als Abgesandter zum Continental Congress, bevor George Washington ihn 1790 zum Secretary of State ernannte. In dieser Funktion legte er besonderes Augenmerk auf die diplomatischen Beziehungen der USA, er trat aber 1793 zurück, als die Auseinandersetzungen mit dem Secretary of Treasury, Alexander Hamilton, seine Arbeit zu sehr beeinflussten. 1797 wurde er nach erfolgloser Kandidatur Vizepräsident von John Adams.

In seinem zweiten Wahlkampf, 1800, gelang es ihm dann, Amtsinhaber Adams knapp hinter sich zu lassen, seine Wiederwahl 1804 brachte dann einen deutlichen Sieg gegen den Föderalisten Charles Pinckney. Zu den wichtigsten Eckpunkten von Jeffersons Präsidentschaft zählte der Louisiana Purchase von 1803, mit dem die USA für 15 Millionen Dollar ein riesiges Territorium von Frankreich kauften, welches das Staatsgebiet fast verdoppelte, sowie die Expedition von Lewis und Clark, mit der Jefferson das Gebiet vom Mississippi bis zum Pazifik erkunden ließ, um es anschließend zur Erschließung und Besiedelung freizugeben. Weitere wichtige Ereignisse sind der Tripolitan War 1801-1805, bei dem die USA sich gegen die Piraterie im Mittelmeer zur Wehr setzten, das Verbot der Einfuhr von Sklaven 1807 und der Erlaß des 12. Zusatzes zur Verfassung, der die Trennung der Wahl von Präsident und Vizepräsident vorschrieb. Als nachteilig hingegen erwies sich das Embargo von 1807 bis 1809 gegen Frankreich und Großbritannien, in dessen Folge die amerikanische Wirtschaft sehr unter den verminderten Handelsmöglichkeiten zu leiden hatte.

Thomas Jeffersons Bedeutung und Verdienste für die Geschichte der USA liegen in erster Linie in seiner Arbeit für die Unabhängigkeit und erst danach in seiner Amtszeit als Präsident. Trotzdem wird er von Historikern als einer der wichtigsten Präsidenten der USA eingestuft. In Anbetracht der staatlichen Erweiterung des Landes muss Jefferson tatsächlich zu den herausragendsten Persönlichkeiten der gesamten amerikanischen Geschichte gezählt werden.

Thomas Jefferson starb am 4. Juli 1826, am 50. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA, ebenso wie John Adams, der zusammen mit Jefferson die Declaration of Independence unterzeichnet hatte. Jefferson wurde auf seinem Gut Monticello in Virginia beigesetzt.


 

 

 

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