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Donald Trump und sein Effekt auf die Casinobranche

Der neue US-Präsident ist schon seit vielen Jahren im Casinogeschäft tätig - deshalb könnten Trumps Entscheidungen sich auf die Branche auswirken

Der Name Donald Trump hat seit der Amtseinführung des 45. Präsidenten der USA für viele Schlagzeilen gesorgt. Allerdings ist Trump nicht erst seit seiner Wahl zum Nachfolger von Barack Obama in den Schlagzeilen. Über viele Jahre hinweg hat er sich vor allem mit Reality-TV sowie mit Investitionen in Immobilien und der Unterhaltungsbranche einen bekannten Namen erarbeitet. Dass er dabei geschäftlich nur wenig erfolgreich war, spielt kaum eine Rolle – er stellt es bei praktisch jedem Deal so dar, dass er als Gewinner daraus hervorgegangen ist. Als US-Präsident könnte er nun jedoch einen wichtigen Einfluss auf die Glücksspielbranche haben, sowohl im Internet als auch in traditionellen Casinos.

Zum einen blicken die Betreiber von Online-Casinos wie dem Futuriti Casino mit Spannung auf die Entwicklungen der kommenden Monate. Der Markt für Online-Glücksspiele ist in den USA schließlich noch kaum erschlossen, da Casinos im Internet dort nicht legal sind. In der Regel verweigern Casinos im Internet auch Menschen mit einem Wohnsitz in den USA die Registrierung, von dort aus kann man also fast nur die kostenlosen Varianten von Spielen in Online-Casinos nutzen. Ob sich an diesen gesetzlichen Vorgaben in den kommenden Jahren etwas ändert, ist natürlich nicht garantiert, allerdings dürfte Donald Trump an der Glücksspielbranche auf jeden Fall mehr Interesse haben als sein Vorgänger im Amt.

Trumps Verbindungen mit dem Glücksspiel gehen auf seine Zeit als Besitzer von Casinos und Resorts in den Glücksspielmetropolen der USA zurück. Schon in den 90er Jahren war er sowohl in Las Vegas als auch in Atlantic City aktiv. Dort übernahm er im Jahr 2009 für rund 100 Millionen US-Dollar den damals insolventen Casino- und Hotelbetreiber Trump Entertainment Resorts, um das Unternehmen aus der Krise zu führen. Allerdings hat der Unternehmer es nicht geschafft, die Gruppe wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Im Februar 2017 wurde schließlich auch sein Name vom Taj Mahal entfernt. Das Casino hatte seit den 90er Jahren dieses Logo getragen.

In seiner Zeit als US-Präsident dürfte sich Donald Trump in den kommenden Jahren zwar nicht direkt mit Investitionen in der Casinobranche auseinandersetzen. Allerdings könnte er sich gemeinsam mit den Republikanern, die in beiden Häusern des US-Kongresses die Mehrheit haben, für neue Regelungen in der Branche einsetzen. Wenn zum Beispiel Glücksspiele im Internet auch in den USA legalisiert werden, dürfte das enorme Auswirkungen auf die Branche haben. Zum einen achten die großen Betreiber von Casinos in Las Vegas und anderswo bereits jetzt genau darauf, ob sie auch im Internet Geld verdienen können, zum anderen streben viele kleinere Anbieter, die sich in Europa und Asien längst etabliert haben, auf den US-Markt.

Die ersten Wochen der Präsidentschaft von Donald Trump haben jedoch vor allem gezeigt, dass er auch als Präsident sehr unberechenbar ist. Aus diesem Grund sollten die Betreiber von Casinos einen genauen Blick auf aktuelle Meldungen aus dem Weißen Haus werfen. Dort könnte es schließlich innerhalb kürzester Zeit dazu kommen, dass neue Gesetzesvorhaben beschlossen oder verworfen werden. Wer sich in Form von Aktien oder auf andere Weise an Unternehmen in der Glücksspielbranche beteiligt hat, sollte ebenfalls genau auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die möglichen Änderungen in den Vereinigten Staaten achten. Diese Aspekte dürften sich schließlich sehr stark auf die geschäftlichen Aussichten von Unternehmen in der Branche auswirken.

 

 

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